tankstelle Technik – Dampfreinigung in der Tankstelle: ein Praxisbericht

Tankstellenbetreiber Florian Hofmann setzt auf das Dampfreinigersystem „carbon UVC“ von „beam“ und nutzt die Vorteile des „SteamTrolleys“.
Foto: Ingo Jensen/beam

Tankstellen stehen vor besonderen Herausforderungen bei der Hygiene. Hunderte Kunden täglich bringen Schmutz, Keime und im Winter auch Schneematsch mit sich. Die „Aral“-Tankstelle von Florian Hofmann in Kempten setzt dabei auf Dampfreinigungsgeräte zur Bewältigung dieser Aufgaben.

Florian Hofmann verwendet ein Dampfreinigungsgerät mit integrierter Absaugfunktion. Das System arbeitet mit 150 Grad heißem Dampf bei 5,5 bar Druck und verfügt über eine UVC-Bestrahlung im Wasserfilter. Der Verzicht auf chemische Reinigungsmittel war ein wichtiger Entscheidungsgrund für diese Technologie.

Anwendungsbereiche

Das Gerät kommt in verschiedenen Bereichen der Tankstelle zum Einsatz:

  • Verkaufsräume mit Fliesenböden und Fugen
  • Bistrobereich einschließlich Auslage und Sitzecke
  • Sanitäranlagen
  • Eingangsbereiche mit Schmutzfangmatten
Reinigungsergebnisse

Die Dampfreinigung zeigt besonders in den Sanitärbereichen deutliche Unterschiede zu herkömmlichen Methoden. Während bei manueller Reinigung Gerüche schnell wiederkehren, bleibt die Frische nach der Dampfbehandlung länger erhalten. Dies deutet darauf hin, dass Verschmutzungen tiefer beseitigt werden.

Winterliche Herausforderungen

Im Winter bringt Schneematsch an den Schuhen besondere Rutschgefahren mit sich. Das Dampfreinigungsgerät kann nasse Verschmutzungen aufnehmen und gleichzeitig die Flächen trocknen, wodurch Unfallrisiken reduziert werden. „Mit dem Trockendampf beseitigen wir den dreckigen Matsch in wenigen Sekunden und das Restwasser saugen wir direkt gemeinsam mit den gelösten Verschmutzungen auf. So sind auch die Schmutzfänger-Matten am Eingang schnell wieder trocken und sehen aus wie neu“, sagt Florian Hofmann.

Reinigung von Kühltechnik

Auch bei der Wartung von Eis- und Kühltruhen zeigt sich ein praktischer Vorteil: Vereisungen lassen sich wegdampfen und das Schmelzwasser direkt absaugen. Dieser Prozess dauert etwa 15 Minuten pro Truhe und hinterlässt keine Restfeuchtigkeit. „Ich muss die Truhen nur kurz ausräumen, die Vereisungen wegdampfen und das geschmolzene Eis im selben Schritt aufsaugen. In diesem Tempo wäre das früher undenkbar gewesen. Und weil keine Restfeuchte in der Truhe zurückbleibt, entstehen natürlich auch keine erneuten Vereisungen“, so Florian Hofmann. Saubere Kühltechnik hat auch wirtschaftliche Vorteile, da verschmutzte Verdampfer mehr Energie verbrauchen und schneller verschleißen können.

Praktische Umsetzung

Zur mobilen Nutzung wird das System mit einem Rollwagen verwendet, der alle Zubehörteile aufnimmt. Für empfindliche Böden wie das Echtholzparkett im Bistrobereich gibt es spezielle Module, die weniger Feuchtigkeit abgeben. „In unserem Bistrobereich haben wir einen Echtholz-Parkettboden verlegt. Da ist das Mopp-Modul wirklich optimal, weil es nur sehr wenig Feuchte abgibt und den empfindlichen Boden schont“, so Hofmann. Die Komplettlösung umfasst auch Aufbewahrungsmöglichkeiten für Reinigungsutensilien und einen separaten Abfallbehälter.


Text: Marcus Wiesenhöfer, Jensen media

www.beam.de

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