
Die Girocard gilt als beliebteste bargeldlose Zahlungsmöglichkeit in Deutschland. Auch die „Sparkassen“-Card trug ihren Teil zu diesem Ergebnis bei. Im Jahr 2025 befanden sich 47,1 Millionen „Sparkassen“-Cards im Umlauf. Im vergangenen Jahr stiegen die mit der Girocard der „Sparkassen“ generierten Transaktionen und Umsätze laut dem Unternehmen zudem deutlich an.
Gesteigerter Umsatz
„Sparkassen“-Kunden bezahlten im letzten Jahr 4,6 Milliarden Mal mit ihrer „Sparkassen“-Card, was mit 56 Prozent mehr als die Hälfte aller Girocard-Zahlungen und eine Steigerung von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet (2024: 4,2 Milliarden Transaktionen). Insgesamt ergaben sich durch die getätigten Zahlungen ein Umsatz in Höhe von 161 Milliarden Euro. Dies bedeutet ein Zuwachs von 3,7 Prozent im Vergleich zu 2024 (155 Milliarden Euro). Der Durchschnitts-Bon aller Zahlungen mit der „Sparkassen“-Card betrug jedoch mit 34,98 Euro etwas weniger als im Jahr 2024, wo er noch bei 36,68 Euro lag.
Zahlungen fast nur noch kontaktlos
Mit der „Sparkassen“-Card wurde rund 4,3 Milliarden Mal (94 Prozent) kontaktlos gezahlt. 2024 waren es nur 3,9 Milliarden Mal (92 Prozent). Der Durchschnitts-Bon für kontaktlose Zahlungen mit der „Sparkassen“-Card lag bei durchschnittlich 33,93 Euro, 2024 waren es noch 35,23 Euro. Außerdem erfolgten 22,9 Prozent aller Girocard-Zahlungen über den digitalen Weg, mittels der App „Mobiles Bezahlen“ oder „Apple Pay“.
Die „Sparkassen“-Card will ihre Position im Zahlungsverkehr weiter behaupten und soll deshalb konsequent weiterentwickelt werden. Mithilfe digitaler Innovationen soll sie noch attraktiver und wettbewerbsfähiger werden. Dafür arbeitet die „Sparkassen“-Finanzgruppe intensiv an der Umsetzung mit. Die im Sommer 2025 gestartete Partnerschaft mit „Payback“ gilt laut dem Unternehmen als erster erfolgreicher Meilenstein.
Aktuelle Projekte
Gemeinsam mit der „Euro Kartensysteme GmbH“ laufen derzeit zwei Projekte, die in ihren Funktionen darauf abzielen, die Girocard für Nutzer zu einem noch attraktiveren Bezahlangebot zu gestalten.
„Vorabgenehmigte Zahlungen“ lassen Händler flexibel entscheiden, wann und in welcher Höhe sie den vom Kunden zugestimmten Betrag einziehen. So zum Beispiel bei der Buchung von Hotelzimmern oder Mietwägen.
„Zahlungen in Händler-Apps“ erlauben Karteninhabern ihre Girocard künftig auch in Händler-Apps zu hinterlegen, sodass sie bei Dritt-Anwendungen direkt mit der Girocard sicher und einfach bezahlen können.


