Somuva UG – Ein Großhändler zum Einweg-Vape-Verbot

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Der Großhändler „Somuva UG“, ansässig in der Kreisstadt Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen, betreibt den E-Zigaretten-Fachhandel „VapeChamp.de“. Laut eigenen Angaben zählt der Händler rund 140.000 Endkunden – darunter auch Kioske und Tankstellen.

Seit dem 1. Juli 2026 ist der Handel dazu verpflichtet, gebrauchte Einweg-E-Zigaretten zurückzunehmen. Geplant ist zudem ein EU weites Verbot von Produkten mit fest verbautem Akku.

Mustafa Celik, Geschäftsführer der „Somuva UG“, teilt seine Handelssicht und Einschätzung drüber, wie sich Sortimente und Nachfrage im Handel verschieben – „weg von der Einweg-Vape, hin zu wiederbefüllbaren Pod-Systemen, die legal bleiben“ lautet seine Devise.

Wandel der Produktlandschaft

Celik rechnet mit einer klaren Verschiebung, die sich von der Einweg-Vape entfernt: „Die Nachfrage verschiebt sich spürbar hin zu wiederbefüllbaren Pod-Systemen. Was jahrelang das Volumenprodukt an Kiosk und Tankstelle war – die klassische Einweg-Vape – verliert an Bedeutung; die Pod-Systeme übernehmen.“

Was den Einstieg erleichtern soll: Markengleiche Pods.

„Der Übergang läuft für Kunden erstaunlich reibungslos, weil dieselben Marken beides anbieten – zum Beispiel ‚Elfbar‘ mit der Einweg auf der einen und dem wiederbefüllbaren ‚ELFA‘-Pod-System auf der anderen Seite. Der Kunde bleibt bei ‚seiner‘ Marke und seinem Geschmack und wechselt nur die Bauform. Das nimmt dem Verbot viel Wucht“, erklärt der Geschäftsführer.

Chancen und Risiken für den Handel

Das Geschäftsmodell der Kioske und Tankstellen ändere sich. Celik erläutert diesen Wandel folgendermaßen: „Statt Einmalkauf entsteht wiederkehrender Umsatz: einmal das Gerät beziehungsweise Starter-Kit, danach der laufende Nachkauf von Pods und Liquids. Für den Handel ist das margenseitig sogar attraktiver – erfordert aber Regalumbau, etwas mehr Beratung und die Umstellung auf die Rücknahme- und Entsorgungslogistik.“

Das größte Risiko sieht Celik im Graumarkt, denn „wo legale Einweg-Ware wegfällt, drängt illegal importierte Ware nach. Gerade kleinere Verkaufsstellen sind verunsichert, was sie noch führen dürfen.“ Der Geschäftsführer mahnt deshalb: „Hier braucht der Handel klare Orientierung – sonst verlagert sich Umsatz in den Schwarzmarkt statt in legale Pod-Systeme.“

www.vapechamp.de

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