Shop & Convenience – Informationsplattform zu risikoreduzierten Tabak-Produkten

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Der Tabakkonzern „British American Tobacco“ (BAT) befindet sich auf einer Mission. Er will erwachsene Raucher, die sonst weiter rauchen würden, zum Umstieg auf risikoreduzierte Produkte ermutigen. Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die auf der neuen Informationsplattform „Omni“ kompakt präsentiert werden.

Dieser Beitrag „Der Glaube an eine rauchfreie Zukunft“ ist am 15. April 2026 in der Mai-Ausgabe des „tankstelle“-Magazins erschienen.

Die beste Entscheidung, die ein Zigaretten-Konsument treffen kann, ist der komplette Verzicht aufs Rauchen. Auch wenn es nicht einfach ist. Viele haben es versucht, nicht wenige sind gescheitert. Teilweise sogar mehrfach. Wiederum andere wollen auf den Genuss von Tabak und Nikotin nicht verzichten. Folglich bewegt sich die Zahl von rund einer Milliarde Raucher weltweit nach wie vor auf hohem Niveau. Obwohl es inzwischen eine Reihe rauchfreier Alternativen gibt, die weniger gesundheitsschädlich sind. Dazu gehören E-Zigaretten und Tabakerhitzer, aber auch orale Produkte wie Kautabak und Nikotin-Pouches.

Sie haben alle eine Gemeinsamkeit: Im Gegensatz zu Zigaretten findet keine Verbrennung statt. Deshalb entsteht kein Rauch, der toxische Substanzen enthält. Ergo gelten die genannten Produkte aufgrund der wesentlich geringeren Schadstoffe als Möglichkeit, mit der Raucher ihr Gesundheitsrisiko stark reduzieren können. Das belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Angefangen von der staatlichen Agentur „Public Health England“ über die amerikanische Bundesbehörde „U.S. Food & Drug Administration“ bis hin zum Gesundheitsministerium Neuseelands. Auch bei BAT spielt das Thema Risikoreduzierung eine wichtige Rolle. Schließlich hat der Tabakkonzern mehrere Milliarden britische Pfund in die Entwicklung und Erforschung rauchfreier Produkte investiert. Ähnlich hoch ist das Geschäftsvolumen in dieser Kategorie. Damit gibt sich Tadeu Marroco aber nicht zufrieden. „Ich möchte“, sagt der BAT-Chef, „dass rauchfreie Produkte bis 2035 mindestens 50 Prozent unseres Umsatzes ausmachen.“

Forschung für risikoreduzierte Produkte: Im BAT-Labor werden rauchfreie Alternativen wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt – ein zentraler Baustein der „Omni“-Plattform.
Foto: BAT

Auf aktuelle Zahlen bezogen wären das umgerechnet rund 15 Milliarden Euro. Gleichzeitig fragt sich Marroco, ob das Potenzial rauchfreier Produkte tatsächlich reicht, um Zigaretten vollständig zu ersetzen. „Ich weiß es nicht“, lautet seine Antwort. „Aber wir versuchen auf jeden Fall, möglichst viele erwachsene Raucher, die sonst weiterrauchen würden, zum Umstieg zu bewegen.“ Dabei helfen soll die neue BAT-Informationsplattform „Omni“ mit dem Titel „Vorausdenken für eine rauchfreie Welt“. Einer der Hauptautoren ist Dr. Mark Forster. „Die Einführung von ,Omni‘ auf diversen Märkten weltweit markiert einen wichtigen Teil unseres Engagements für einen offenen globalen Stakeholder-Dialog“, sagt der leitende BAT-Wissenschaftler. „Uns ist aber bewusst, dass wir eine rauchfreie Welt nicht allein aufbauen können. Möglich ist das nur in Zusammenarbeit.“ Deshalb wolle „Omni“ nicht nur alle, die diese Vision teilen, zur Diskussion und zum Fakten-Check einladen, sondern auch Menschen mit anderer Meinung.

Zehn „Omni“-Statements
  • Eine rauchfreie Welt ist möglich.
  • Die Risikoreduzierung für Raucher (Tobacco Harm Reduction/THR) basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist das beste Mittel auf dem Weg zu einer rauchfreien Welt.
  • Die Fakten sprechen für THR.
  • Akteure im Bereich sollten rauchfreie Alternativen nicht verbieten, sondern THR vorantreiben.
  • Tabak und Nikotin sind nur für Erwachsene bestimmt, niemals für Minderjährige.
  • Erwachsene Konsumenten sollten Zugang zu Informationen über rauchfreie Alternativen haben und die Möglichkeit, daraus Entscheidungen abzuleiten.
  • Wer nicht raucht, sollte gar nicht erst anfangen. Wer raucht, sollte damit aufhören. Falls er das nicht will, sollte er auf rauchfreie Produkte umsteigen.
  • Innovative Produkte und ein gut regulierter, verantwortungsvoller Markt sind entscheidend bei der THR-Umsetzung.
  • Niemand kann eine rauchfreie Welt allein verwirklichen.
  • „A Better Tomorrow“ ist eine rauchfreie Welt.
Studien und praktische Beispiele

Die Plattform ist eine Zusammenfassung zahlreicher „unabhängiger wissenschaftlicher Studien“ sowie der Forschungsergebnisse von BAT. Hinzu kommen praktische Beispiele, die Rauchern zeigen, wie sie ihr Gesundheitsrisiko senken können. Außerdem erklärt „Omni“, was BAT mit dem Schlagwort „A Better Tomorrow“ meint, wie sich das Unternehmen den Weg in eine „bessere Zukunft“ vorstellt und was es dafür tut. Zuvor blickt James Murphy, Vorstand Research & Science, auf den Start seiner Karriere als Management-Trainee zurück. „Damals, vor knapp zwei Jahrzehnten, war BAT noch ein ganz anderes Unternehmen wie heute.“ Ein Konzern, der sein Geld ausschließlich mit konventionellen Tabakwaren verdiente. Das habe sich grundlegend geändert, seit BAT vor zehn Jahren in Großbritannien und USA seine ersten rauchfreien Produkte auf den Markt gebracht habe. „Wenn ich BAT heute mit einem Wort beschreiben sollte, würde ich den Begriff ,Transformation‘ verwenden“, sagt Murphy. Dieser Prozess verlaufe parallel zu anderen Branchen, die ihr Geschäft ebenfalls auf Produkte ohne Verbrennung umstellen. Als Beispiele nennt er die Energiewirtschaft und die Automobil-Industrie. „Das kann für Mensch und Umwelt von großem Nutzen sein.“

Das rauchfreie Portfolio
Wissen sichtbar machen: „Omni“ bündelt wissenschaftliche Erkenntnisse und macht sie transparent verständlich.
Foto: BAT

Zurück zu BAT und seinem rauchfreien Produktportfolio, das in mehr als 80 Märkten erhältlich ist und drei globale Marken umfasst: „glo“ (Tabakerhitzer), „Vuse“ (E-Zigaretten) und „Velo“ (orale Nikotin-Pouches). Dahinter steht eine Mission. „Wir wollen die gesundheitlichen Auswirkungen unseres Geschäfts verringern, indem wir erwachsene Raucher, die sonst weiter rauchen würden, zum Umstieg auf bessere rauchfreie Produkte ermutigen“, sagt Kingsley Wheaton, Chief Strategy & Growth Officer. Verbunden ist das mit der Vision „A Better Tomorrow“. Um dieses Ziel zu verwirklichen, verfolgt BAT eine Strategie, die auf mehreren Säulen basiert. Bis 2030 will das Unternehmen mit „inspirierenden rauchfreien Produkt-Innovationen“ 50 Millionen erwachsene Raucher ansprechen und das weltweite Wachstum qualitativ steigern. Gleichzeitig möchte der Konzern seine kommerzielle Abhängigkeit von Zigaretten bis 2035 verringern, auf weniger als 50 Prozent der Einnahmen. Begleitet wird der Weg in eine „nachhaltige Zukunft“ von einer breit angelegten Informations-Kampagne, um das geringere Risikoprofil von rauchfreien Produkten aufzuzeigen.

Mehr Dialog gefordert

Dennoch kann BAT-Vorstand Murphy nachvollziehen, dass das Thema Risikoreduzierung nach wie vor auch skeptisch betrachtet wird. Leider gebe es nur wenige wissenschaftliche Foren, in denen alle Beteiligten einschließlich der Industrie auf fundierter Basis diskutieren könnten, um daraus gemeinsame Schlussfolgerungen zu ziehen. Zudem appelliert er an Regulierungsbehörden und wichtige Akteure im Bereich der öffentlichen Gesundheit, führende Rollen beim Dialog über die Risikoreduzierung für Raucher zu übernehmen. „Umso mehr bemühen wir uns mit Hilfe von ,Omni‘, wissenschaftliche Erkenntnisse offenzulegen und viele Fragen zu beantworten.“ Dass die Ziele, die dort genannt werden, erreichbar seien, zeige Schweden. „Das Land hat die niedrigste Lungenkrebs-Rate und die geringste Raucher-Quote in der EU.“ Sie liegt nur noch knapp über fünf Prozent. Erreicht Schweden diese Marke, wäre es nach Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO das erste „rauchfreie Land der Welt“. Murphy ist über die positive Entwicklung in Schweden nicht überrascht. „Sehr viele erwachsene Raucher sind dort auf rauchfreie orale Produkte oder Nikotin-Pouches umgestiegen.“

QR-Code: Link zur Plattform „Omni“

Das zeige sich auch an den Einnahmen, die BAT in Schweden in diesem Segment erziele. „Sie sind weitaus höher als mit Zigaretten. Wenn wir die Erfahrungen aus dem skandinavischen Land auf unsere globalen Märkte übertragen könnten, wäre dies eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Auch Neuseeland habe sich zu einem der weltweit führenden Staaten bei der Risikoreduzierung entwickelt. Seit 2011 sei die Raucher-Quote halbiert worden – auf nur noch 6,8 Prozent. Als weiteres Beispiel führt „Omni“ Japan an. „Dort haben Erhitzer einen Anteil von 44 Prozent am gesamten Tabakmarkt.“ In Tokio seien es sogar 50 Prozent.

So weit wie diese drei Länder sind andere noch nicht. Dazu gehört auch Deutschland. Dennoch glaubt BAT an eine „bessere Zukunft“ und an eine Welt, in der Zigaretten-Konsumenten auf risikoreduzierte Produkte umsteigen. Oder aber – was noch besser wäre – komplett aufs Rauchen verzichten.

Text: Gerhard Hörner

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