Salomon FoodWorld – Geplanter Verkauf an die „Group of Butchers“

Simon Morris, Geschäftsführer von Salomon FoodWorld.
Foto: Paul Tolenaar / Salomon FoodWorld GmbH

Der Foodservice-Anbieter „Vion Food Service“, bislang Teil des Fleisch- und Lebensmittelkonzerns „Vion“, soll an die „Group of Butchers“ verkauft werden. Für „Salomon FoodWorld“ würde der Schritt einen Eigentümerwechsel bedeuten. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung sowie weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Zum geplanten Eigentümerwechsel hat „Salomon FoodWorld“ ein Interview mit Simon Morris geführt. Morris ist Geschäftsführer von „Salomon FoodWorld“ und erläuterte darin die Hintergründe der Transaktion sowie die Folgen für Kunden, Partner und Mitarbeiter.

Tagesgeschäft soll unverändert laufen

Bei der Transaktion handelt es sich laut Morris um einen Share Deal. Damit würde das gesamte Unternehmen inklusive Organisation, Mitarbeiter, Produktion, Vermögenswerte, Verträge und Verpflichtungen verkauft. Auch die Produktionsstandorte in Großostheim und Holzwickede wären Teil des Eigentümerwechsels.

Für das laufende Geschäft erwartet Morris keine operativen Veränderungen.

„Für unsere Kunden, Partner und Teams ändert sich im Tagesgeschäft nichts. Die vertraute Zusammenarbeit bleibt bestehen.“

Ansprechpartner, Prozesse und Verträge sollen demnach unverändert bleiben. Auch das Management soll an Bord bleiben. Vertrieb, Qualität, Marketing und Supply Chain würden wie bisher weiterlaufen.

Rohwarenversorgung und Wachstum

Bei der Rohwarenversorgung sieht das Unternehmen keine Einschränkungen. „Vion“ bleibe weiterhin ein vertrauter Partner. Zudem arbeite „Salomon FoodWorld“ mit einem Netzwerk an Schlachthöfen. Mit relevanten Lieferanten bestünden langfristige Vereinbarungen, die Stabilität, Flexibilität und Versorgungssicherheit gewährleisten sollen.

Für die künftige Entwicklung nennt Morris weiteres Wachstum in Europa.

„‘Salomon FoodWorld’ ist ein erfolgreiches, etabliertes und wachsendes Unternehmen mit einer starken europäischen Marktposition“, sagte er.

Das Unternehmen solle als Foodservice-Spezialist in bestehenden Märkten gestärkt werden und zugleich neue internationale Potenziale erschließen. Im Fokus stünden Burger-, Fingerfood- und Center-of-Plate-Konzepte.

Bis zum Abschluss der Transaktion sollen alle Aktivitäten wie gewohnt weiterlaufen. Morris fasst die zentrale Botschaft so zusammen: „Es ist eine große Nachricht, aber im Tagesgeschäft ändert sich nichts. Die bekannten Menschen bleiben. Die gewohnte Zusammenarbeit bleibt. Unser Anspruch bleibt.“

www.salomon-foodworld.com

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