Philip Morris – KPMG-Studie zu illegalen Zigaretten in Europa

EU-weit steigt die Zahl der illegalen Zigaretten steil an. Geschätzt über 34 Milliarden illegale Zigaretten (geschmuggelte und gefälschte Zigaretten sowie Illicit Whites) wurden allein im Jahr 2020 in den 27 EU-Mitgliedsstaaten konsumiert. Das entspricht einem Anteil von 7,8 Prozent am gesamten Zigarettenmarkt. Die Anzahl gefälschter Zigaretten wuchs von 2019 auf 2020 um 87 Prozent. Besonders groß ist der Marktanteil illegaler Zigaretten in Frankreich (23,1 Prozent Marktanteil) und Griechenland (22,4 Prozent). Deutschland steht derzeit mit 4,3 Prozent Marktanteil noch relativ gut da (Vorjahr: 4,1 Prozent). Das geht aus einer von Philip Morris International beauftragten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hervor.

Gesundheitsrisiken

„Auch wenn das Problem in Deutschland nicht ganz so groß ist wie in anderen europäischen Ländern, geben die Zahlen auch hierzulande Anlass zur Sorge”, kommentiert Markus Schütz, als Manager Illicit Trade Prevention bei Philip Morris Deutschland für den Kampf gegen illegalen Tabakhandel zuständig. „Denn man muss sich klarmachen, dass jedes einzelne gefälschte Tabakprodukt Risiken birgt. Während die legale Herstellung von Tabakerzeugnissen wichtigen und strengen Regeln und Überprüfungen unterliegt, ist die Zusammensetzung illegal produzierter Tabakprodukte völlig unkontrolliert.”

Die Studie ergibt, dass der Hauptanteil illegaler Zigaretten in Deutschland aktuell aus Polen stammt. Hinweise auf verstärkte Produktion illegaler Zigaretten in Polen gab es schon in der Vergangenheit immer wieder; allein 2020 wurden in Polen 87 illegale Zigarettenfabriken ausgehoben, mehr als in allen anderen EU-Staaten zusammen.

Massive Steuerausfälle

Die Verfügbarkeit von billigen gefälschten Zigaretten auf dem Schwarzmarkt bedeutet neben zusätzlichen Risiken für die Gesundheit auch massive Steuerausfälle: Die KPMG-Studie schätzt die Steuerausfälle EU-weit auf 8,5 Milliarden Euro.

www.pmi.com

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