Philip Morris – KPMG-Studie: Illegaler Zigarettenhandel erreicht Rekordniveau

Logo: Philip Morris International (PMI)

Der illegale Zigarettenhandel in Europa nimmt weiter zu. Darauf verweist „Philip Morris GmbH“ mit Blick auf die aktuelle „KPMG“-Studie zum Konsum illegaler Zigaretten und erhitzten Tabaks sowie zum Anteil oraler Nikotinprodukte in Europa 2025. In den 38 untersuchten Ländern wurden demnach rund 55,3 Milliarden illegale Zigaretten konsumiert. Den Staaten entgingen dadurch Steuereinnahmen von rund 22,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil illegaler Produkte am gesamten Zigarettenkonsum lag europaweit bei 11,1 Prozent.

Deutschland bleibt vergleichsweise stabil

In Deutschland liegt der Anteil illegaler Zigaretten bei 2,5 Prozent und damit unter vielen anderen europäischen Märkten. Die absolute Menge stieg jedoch von 1,7 Milliarden auf 1,9 Milliarden Stück. Die Steuerausfälle beliefen sich 2025 auf rund 486 Millionen Euro und lagen damit 85 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Deutschland ist der Untersuchung zufolge inzwischen der siebtgrößte Markt für illegale Zigaretten in Europa.

Auch gefälschte Produkte gewinnen an Bedeutung. Ihr Anteil am illegalen Zigarettenmarkt in Deutschland lag 2025 bei 32 Prozent. Europaweit stieg die Zahl gefälschter Zigaretten um 13 Prozent auf 24,7 Milliarden Stück. Als Einflussfaktoren nennt die Analyse unter anderem steuerbedingte Preisunterschiede zwischen einzelnen Märkten sowie veränderte Strukturen organisierter Kriminalität. Im vergangenen Jahr wurden europaweit mehr als 100 illegale Zigarettenfabriken entdeckt.

Auffälligkeiten bei Tabakerhitzern und Nikotinprodukten

Der Bericht untersucht auch Tabaksticks für Tabakerhitzer. In Deutschland wurden demnach 34 Prozent der konsumierten Tabaksticks nicht hierzulande versteuert. Dies weise auf grenzüberschreitende Käufe sowie illegale Zuflüsse hin.

Erstmals analysiert die Studie zudem orale Nikotinprodukte. In Deutschland seien laut Bericht 91,9 Prozent der konsumierten Produkte nicht verkehrsfähig, darunter vor allem tabakfreie Nikotinbeutel, Snus und nicht verkehrsfähiger Kautabak. Die Zahlen zeigen, dass Deutschland im europäischen Vergleich zwar moderat betroffen ist, illegale Handels- und Produktstrukturen aber auch hier an Bedeutung gewinnen.

www.philipmorris.de

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