
Foto: „myflexbox“
Der internationale Paket- und Logistikdienstleister „Nova Post“ stellt seit kurzem Sendungen direkt in die anbieteroffenen Paketstationen von „myflexbox“ zu – mit der eigenen Fahrzeugflotte. Die Zusammenarbeit startet vorerst in ausgewählten Städten, darunter Wien, und soll schrittweise auf weitere Standorte ausgeweitet werden.
Für Empfänger bedeutet das: keine Abstellgenehmigungen, keine verpassten Zustellungen und eine rund um die Uhr zugängliche Abholmöglichkeit.
„myflexbox“-Gründer und CEO Jonathan Grothaus sieht darin eine strukturelle Antwort auf ein bekanntes Logistikproblem: „Die Letzte Meile ist die anspruchsvollste und ressourcenintensivste Etappe der gesamten Supply Chain. Durch die Kooperation mit ‚Nova Post‘ beweisen wir einmal mehr, dass anbieteroffene Netzwerke die effizienteste Antwort auf die Herausforderungen der City-Logistik sind.“
Offenes Netzwerk als Plattformstrategie

„myflexbox“ betreibt nach eigenen Angaben das größte anbieteroffene Paketstationsnetzwerk in Deutschland und Österreich – mit über 2.000 Stationen in mehr als 700 Städten und Gemeinden. Das Geschäftsmodell setzt bewusst auf Neutralität: Statt geschlossener Eigeninfrastruktur einzelner Paketdienste werden Volumina verschiedener Anbieter an gemeinsamen Standorten gebündelt.
„Nova Post“ ist seit 2024 in Österreich aktiv und zählt zu den etablierten Expresslogistikern in der Ukraine.
Vladyslav Marunkov, CEO von „Nova Post“ Österreich, beschreibt die Partnerschaft als wesentlichen Schritt für die Expansion: „Indem wir den gesamten Prozess von der ersten bis zur letzten Meile steuern, stellen wir sicher, dass jeder Kunde die gewohnt hohen Standards an Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von ‚Nova Post‘ erhält.“
Entlastung für städtische Infrastruktur

Neben dem Kundennutzen heben beide Unternehmen die städtebauliche Dimension hervor: Weniger Zustellversuche, gebündelte Logistik und eine effizientere „Letzte Meile“ sollen Städte und Kommunen entlasten. Die Kooperation fügt sich damit in eine breitere Debatte über geteilte, anbieterneutrale Infrastrukturen im urbanen Raum ein.


