
Aktuell steigen die Spritpreise rasant an und überschreiten erneut die 2-Euro-Marke. Dies liegt unter anderem an dem derzeitigen Iran-Krieg und der Blockade der Straße von Hormus, über die rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels laufen. Von den hohen Preisen betroffen sind jene Personen, die auf eine bezahlbare Mobilität angewiesen sind und täglich zur Arbeit, zur Schule oder zu wichtigen Terminen mit dem Auto fahren müssen.
„Kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung“
Nun wurde eine Petition über das Portal „openPetition“ ins Leben gerufen, in der argumentiert wird: „Mobilität ist kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Stabilität und ein funktionierendes Alltagsleben. Bei Preisen von zwei Euro und mehr pro Liter Benzin oder Diesel ist diese Mobilität für viele Menschen akut gefährdet.“
Die Petition fordert daher ein Eingreifen der Politik sowie eine sofortige Spritpreisbremse 2026. Der Liter Diesel und Benzin bzw. Super E10 soll maximal 1,75 Euro kosten. Angeführt wird, dass eine Senkung der Spritpreise durch verschiedene Maßnahmen umsetzbar sei – dazu zählen die Aussetzung oder Streichung der CO₂-Steuer und/oder der Energiesteuer, die Reduktion der Mineralölsteuer oder die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf 7 Prozent. Zudem werde Kraftstoff in keinem anderen Land so stark besteuert wie in Deutschland.
Dr. Michael Haberland, Präsident des „Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V.“, ist Initiator der Petition und sagt: „Die Kosten für Mobilität von Autofahrern, Familien, Pendlern, Senioren, Handwerkern und dem so wichtigen Güterverkehr dürfen nicht überstrapaziert werden. Das ist kontraproduktiv für Wirtschaft und Gesellschaft.“
Die Petition wurde am 3. März 2026 gestartet und – nach heutigem Stand – bereits von über 13.600 Menschen unterschrieben.
Unter folgendem Link geht es zur Petition.


