
Der Großhandels- und Dienstleistungskonzern „Lekkerland“ nutzt die „Uniti expo 2026″ in Stuttgart, um Tankstellenbetreibern Konzepte und Sortimente für ein zukunftsfähiges Shopgeschäft vorzustellen. Im Fokus stehen dabei Foodservice-Lösungen, Eigenmarken, Promotions sowie Szenarien für eine mögliche verschärfte Regulierung des Tabakhandels. Hintergrund ist ein schwieriges Marktumfeld: Steigende Energiepreise könnten die Inflation erneut anheizen und die ohnehin ausgeprägte Kaufzurückhaltung der Verbraucher weiter verstärken.
„Als Partner von Tankstellen-Unternehmen aller Größen – seien es Einzelunternehmer, Mittelständler oder internationale Konzerne – wollen wir dabei unterstützen, heute und in Zukunft ein erfolgreiches Shopgeschäft zu betreiben. Dabei geht es gleichermaßen darum, der Preissensibilität der Konsumenten Rechnung zu tragen als auch darum, die Attraktivität des Shops mit Blick auf die Verbraucherbedürfnisse weiterzuentwickeln“, sagt Philipp Pauly, Vertriebsvorstand bei „Lekkerland“.
Foodservice und Kaffee als Umsatzträger
Ein zentrales Element des Messeauftritts ist das Foodservice-Konzept „Fresh + Tasty“, das bereits an 500 Tankstellen eingesetzt wird. Das Konzept setzt auf alltagstaugliche Umsetzbarkeit für Shop-Teams und soll mit Hot-Snacking-Angeboten wie Burgern und Würstchen Umsatzpotenziale erschließen. Ergänzend präsentiert „Lekkerland“ sein Kaffeesortiment – von der Eigenmarke „Coffee Bean Company“ über „Mövenpick“ bis zu „Lavazza“ – sowie Konzepte für Frischeprodukte und Matcha. Auch digitale Elemente wie Order-Terminals und digitale Werbemittel sind Teil der Präsentation.
Preisalternativen und neue Verkaufsformate
Gegen die Kaufzurückhaltung setzt „Lekkerland“ auf Promotion-Konzepte wie „2 für x“ sowie auf preisalternative Eigenmarken. Hinzu kommen neue Verkaufsformate: Ein weiterentwickelter Gutscheinkiosk für Prepaid-Produkte sowie sogenannte Smart Stores, die einen Verkauf ohne Personal ermöglichen – etwa außerhalb der regulären Öffnungszeiten oder an SB-Tankstellen.
Tabak: Szenarien für eine strengere Regulierung
Die Europäische Union strebt an, den Raucheranteil an der Bevölkerung bis 2040 auf unter fünf Prozent zu senken. „Lekkerland“ skizziert am Messestand, welche Regulierungsszenarien denkbar sind und wie sich diese auf das Tabaksortiment im Tankstellenshop auswirken könnten. Daneben thematisiert das Unternehmen das anhaltende Wachstum im E-Zigaretten-Segment, dem Experten weiteres Potenzial beimessen.


