
Foto: Kärcher
Der Reinigungsspezialist „Kärcher“ hat seinen Umsatz im Jahr 2025 auf 3,483 Milliarden Euro gesteigert – ein Plus von 1,1 Prozent oder währungsbereinigt 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit schnitt das Familienunternehmen aus Winnenden besser ab als der insgesamt rückläufige Reinigungsmarkt.
Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen investierte „Kärcher“ weiter in den Ausbau seiner Vertriebsstrukturen und gründete unter anderem neue Gesellschaften in Portugal und an der Elfenbeinküste. Die „Kärcher“-Gruppe ist nun mit 170 Firmen in 87 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit 17.000 Mitarbeitende. 86 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet das Unternehmen im Ausland.
2025 war ein herausforderndes Jahr
Das Geschäftsjahr war von erheblichem Gegenwind geprägt: Steigende Handelsbarrieren wie Zölle, hoher Preisdruck durch chinesische Wettbewerber sowie strukturelle und regulatorische Hürden bremsten das Wachstum. Hinzu kam die Kaufzurückhaltung gewerblicher Kunden. „2025 war ein sehr ungewöhnliches Jahr, das uns stark gefordert hat“, bilanziert Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands. „Ich bin insgesamt zufrieden damit, wie gut ‚Kärcher‘ die erste Halbzeit der schwierigen Dekade bewältigt hat.“


