
Foto: Euro Rastpark
Seit 1986 prägt „Euro Rastpark“ die deutsche Autohof-Landschaft. Zum 40-jährigen Jubiläum blickt das Unternehmen auf seine Entwicklung vom ersten Autohof in Hengersberg bis hin zum Marktführer mit 18 Standorten. Dabei setzt es Maßstäbe bei E-Mobilität, sicherem Parken und Komfort für Reisende.
Mit der Eröffnung des ersten Autohofs Deutschlands im Jahr 1986 in Hengersberg begann eine wegweisende Entwicklung für die Verkehrsinfrastruktur. Das Konzept des Regensburger Unternehmers Dr. Johann Vielberth, inspiriert durch amerikanische Truck Stops, schuf einen neuen Standard für Raststätten, der bis heute Maßstäbe setzt. „Euro Rastpark“ hat sich seitdem mit 18 Standorten, über 2200 Lkw-Stellplätzen, knapp 600 Ladepunkten für E-Fahrzeuge und rund 300 Hotelzimmern zum größten privaten Autohof-Betreiber Deutschlands entwickelt.
Mehr als ein Rastplatz: Komfort und Service im Fokus
Von Beginn an ging es „Euro Rastpark“ nicht nur um funktionale Standorte, sondern um Orte, an denen sich Reisende wohlfühlen können. Johannes Witt, der seit 2008 die Geschäfte führt, betont: „Schon beim ersten Standort war klar, dass wir keinen kühlen Parkplatz schaffen wollen, sondern einen Ort, an dem sich Menschen wohlfühlen und gut versorgt werden.“ Neben Tankstellen und Shops gehören Gastronomie, Hotels und vielfältige Serviceangebote zum Konzept. Die Standorte sind so gestaltet, dass sie den Bedürfnissen von Lkw-Fahrern, Familien und Geschäftsreisenden gleichermaßen gerecht werden.
Innovationsführer bei E-Mobilität und Premiumparken
Ein besonderes Augenmerk legt „Euro Rastpark“ auf Zukunftsthemen wie Elektromobilität und sichere Parkmöglichkeiten. Bereits 2014 wurde am Standort Jettingen-Scheppach der erste Tesla-Supercharger in Deutschland eröffnet – ein Meilenstein für die Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen. Heute verfügt das Unternehmen über knapp 600 Ladepunkte für Pkw und plant, auch die Infrastruktur für E-Lkw weiter auszubauen.
Parallel dazu investiert „Euro Rastpark“ in sogenannte Premiumparkplätze für Lkw, die reservierbar sind und durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen Diebstähle und Beschädigungen deutlich reduzieren. Diese Innovationen erhöhen nicht nur die Attraktivität der Standorte, sondern tragen auch zur Sicherheit und Effizienz im Logistikbereich bei.
Regionale Verwurzelung und partnerschaftliche Führung
Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist eng mit der Region Regensburg und der DV Immobilien Gruppe verbunden. Der Standort Regensburg-Ost, seit 1990 Teil des Netzes, wird seit vielen Jahren erfolgreich durch die Pächterfamilie Radach geführt. Langjährige Partnerschaften mit Pächterfamilien gelten als ein Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg von „Euro Rastpark“.
Führungswechsel im Jubiläumsjahr
Zum 1. Januar 2027 übernimmt Andreas Pirner die Geschäftsführung von Johannes Witt, der das Unternehmen fast zwei Jahrzehnte geprägt hat. Witt blickt stolz auf die Entwicklung: „Unsere Autohöfe waren seit 1986 keinen einzigen Tag geschlossen. Sie sind seit 40 Jahren rund um die Uhr für ihre Gäste da.“ Mit einem klaren Fokus auf Ausbau der Ladeinfrastruktur, Einführung alternativer Kraftstoffe wie HVO 100 (die „tankstelle“ berichtete) und weiteren Komfortmaßnahmen sieht sich „Euro Rastpark“ für die Zukunft bestens gerüstet. Das Ziel bleibt unverändert: lebenswerte Orte für Menschen unterwegs zu schaffen.
Fazit: 40 Jahre Innovation und Kundenorientierung
„Euro Rastpark“ hat sich in vier Jahrzehnten von einer mutigen Idee zu einer festen Größe in der deutschen Verkehrsinfrastruktur entwickelt. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Sicherheit und Service bleibt das Unternehmen ein Vorreiter für moderne Autohöfe.

Foto: Euro Rastpark

Foto: Felix Möckel

Foto: Rainer Fleischmann


