Uscale – „CPO/eMSP Charging Services Study 2026“: Ladedienste konkurrieren

Foto: ChatGPT / KI-erstellt

Wer öffentlich lädt, nutzt meist mehrere Ladedienste, bevorzugt aber einen Anbieter deutlich. Laut der „CPO/eMSP Charging Services Study 2026“ von „Uscale“ entfallen auf diesen Favoriten rund zwei Drittel aller Ladevorgänge und damit des Umsatzes. Für die Studie befragte „Uscale“ im Juli 2026 insgesamt 2.507 Fahrer batterieelektrischer Fahrzeuge in Deutschland, die öffentlich laden.

Standorte und Zuverlässigkeit zählen

Im Durchschnitt nutzen die Befragten drei Ladedienste aktiv; bei Neueinsteigern sind es 2,4. Weitere Dienste kommen etwa auf längeren Strecken, beim Einkaufen oder dann zum Einsatz, wenn der bevorzugte Anbieter vor Ort nicht verfügbar ist. Für Tankstellenstandorte mit Ladeangebot ist damit auch relevant, ob ihr Dienst in den regelmäßigen Ladevorgängen der Kunden eine Rolle spielt.

Den größten Anteil an der Kundenpräferenz haben laut Studie die großen Energieversorger, etwa „EnBW mobility+“, „E.ON Drive“ und „EWE Go“, gefolgt von Angeboten der Ölkonzerne wie „Aral pulse“ und „Shell Recharge“. An dritter Stelle stehen Ladedienste der Autohersteller. Reine Ladenetzbetreiber folgen bei Fahrern anderer Marken als „Tesla“ auf Platz vier.

Bekanntheit führt nicht automatisch zur Nutzung

Über alle untersuchten Ladedienste hinweg kommen auf jeden Nutzer im Schnitt 1,2 Fahrer, die den jeweiligen Dienst kennen, aber nicht nutzen. Rund ein Drittel der bisherigen Nichtnutzer ist jedoch offen dafür, einen bekannten Dienst auszuprobieren.

Für die Wahl des bevorzugten Ladedienstes zählen vor allem passende Standorte, hohe Zuverlässigkeit und eine einfach bedienbare App. Der Preis ist insbesondere bei der Entscheidung für einen Dienst wichtig; später verliert er laut Studie an Bedeutung. Für Betreiber mit Ladepunkten zeigen die Ergebnisse, welche Eigenschaften bei der Kundenansprache und beim laufenden Betrieb im Vordergrund stehen.

www.uscale.digital

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