
Foto: Sebastian Barnes / „EnBW“
Flottenbetreiber stehen beim Übergang zur Elektromobilität vor wachsender Komplexität: Neben dem Laden brauchen sie einfache Lösungen für alle fahrzeugnahen Services. Genau hier setzt eine neue Kooperation zwischen „EnBW“ – Betreiberin des größten Schnellladenetzes in Deutschland – und „UTA Edenred“, einem etablierten Mobilitätsdienstleister für Pkw- und Nutzfahrzeugflotten, an. Die Partnerschaft wurde am 25. März auf der Fachmesse „Flotte! Der Branchentreff!“ offiziell verkündet.
Alles aus einer Hand: Laden, Wartung, Abrechnung
Das Herzstück der Kooperation ist die Verknüpfung zweier komplementärer Angebote: „UTA Edenred“ bringt ein breites Netzwerk von Automotive-Serviceanbietern in ganz Deutschland ein, das Fahrzeugreinigung, saisonalen Reifenwechsel, Reparaturen und Wartungsarbeiten abdeckt. „EnBW“ steuert Zugang zum „HyperNetz“ mit über 8.000 Schnellladepunkten bei – bundesweit alle 50 Kilometer eine Lademöglichkeit. Die Abrechnung aller Services soll künftig zentral über „EnBW“ erfolgen, was Planungssicherheit und Kostenkontrolle für Flottenbetreiber deutlich verbessern soll.
Lars Jacobs, Chief Commercial Officer E-Mobilität bei „EnBW“, betont die Einzigartigkeit des Ansatzes: „Diese Zusammenarbeit ist unter den Ladeanbietern in Deutschland bislang einzigartig. Viele unserer B2B-Kunden fragen seit Jahren nach solchen Services. Mit diesem Angebot schließen wir nun eine wichtige Lücke – und das nicht nur für große Flotten, sondern auch für kleine und mittelständische Fuhrparks.“
Verfügbarkeit und Ausblick
Das erweiterte Angebot soll voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2026 für bestehende und neue „EnBW“-Flottenkunden in Deutschland verfügbar sein. Beide Partner prüfen bereits Erweiterungen der Zusammenarbeit, darunter Pannenhilfe und einen Maut-Service von „UTA Edenred“.


