EnBW – Baustart für drei Schnellladeparks in Brandenburg und Niedersachsen

Baustart für drei neue EnBW-Schnellladeparks in Brandenburg und Niedersachsen mit insgesamt 52 HPC-Ladepunkten
Foto: EnBW / Endre Dulic

Baustart für gleich drei neue EnBW-Schnellladeparks: Das Energieunternehmen hat mit den Arbeiten für überdachte Ladestandorte in Wollin, Fredersdorf-Vogelsdorf (beide Brandenburg) und Emstek/Cloppenburg (Niedersachsen) begonnen. Alle diese neuen Standorte sollen bereits im ersten Halbjahr 2024 in Betrieb gehen.

Als Betreiberin des größten Schnellladenetzes in Deutschland errichtet die EnBW damit ihre ersten beiden Schnellladeparks mit Solardach in Brandenburg. Der Standort Wollin liegt in etwa auf halber Strecke zwischen Magdeburg und Berlin an der A2, Fredersdorf-Vogelsdorf rund 20 Kilometer östlich der Bundeshauptstadt an der A10. In Niedersachsen verdichtet die EnBW die Schnellladeinfrastruktur in Emstek/Cloppenburg zwischen Oldenburg und Osnabrück an der A1.

Die neuen Standorte für ultraschnelles Laden im EnBW HyperNetz verfügen über High Power Charging-Ladepunkte (HPC) der höchsten Leistungsklasse: Das ermöglicht das Laden mit bis zu 400 Kilowatt. Mit einem 15-minütigen Ladestopp können E-Autos bis zu 400 Kilometer frische Reichweite laden. Damit rüstet die EnBW diese Standorte bereits für die Zukunft aus. Denn aktuell gibt es noch keine Fahrzeuge, die mit solch hohen Leistungen laden können.

In Wollin verbaut das Energieunternehmen 16 HPC-Ladepunkte. Die EnBW kann die Kapazität dort bei wachsendem Bedarf kurzfristig auf 22 Schnellladepunkte erhöhen. In Fredersdorf-Vogelsdorf stellt sie Autofahrer*innen acht Schnellladepunkte zur Verfügung. An beiden Standorten finden Kund*innen in unmittelbarer Nähe Gastronomieangebote. In Emstek/Cloppenburg entstehen 28 der zukunftssicheren Schnellladepunkte.

Die EnBW wird auch die neuen Ladeparks mit 100 Prozent Ökostrom betreiben. Das ist an allen Ladestandorten der EnBW gegeben Zudem stattet sie die neuen Schnellladeparks jeweils mit einem großen Solardach aus. Diese Dächer speisen grüne Energie in den Kreislauf der Standorte ein und bieten Kund*innen Schutz vor Wind und Wetter.

EnBW baut Schnellladenetz weiter massiv aus

„Das Schnelladenetz in Deutschland wächst in rasantem Tempo und wir leisten unseren Beitrag“, sagt EnBW Chief Innovation & New Business Officer Jürgen Stein, der den Bereich E-Mobilität verantwortet. „Im vergangenen Jahr haben wir mehr als einen neuen Schnellladestandort pro Werktag in Betrieb genommen. Diese Ausbaugeschwindigkeit behalten wir auch im Jahr 2024 bei. Damit zeigen wir als führendes Ladeinfrastrukturunternehmen, dass der marktgetriebene Zubau an Schnellladern bundesweit funktioniert.“

Die EnBW betreibt mit mehr als 4.200 Ladepunkten das mit Abstand größte Schnellladenetz in Deutschland. Bis 2030 möchte sie diese Zahl auf etwa 30.000 gleichzeitig nutzbare Schnellladepunkte erweitern. Dafür hatte das Unternehmen vor rund einem halben Jahr seine Investitionen in diesem Bereich von mehr als 100 Millionen Euro auf rund 200 Millionen Euro pro Jahr deutlich erhöht. Für die bis Anfang des kommenden Jahrzehnts in Deutschland zugelassenen E-Autos werden insgesamt 130.000 bis 150.000 Schnellladepunkte benötigt.

Fakten zu den drei EnBW-Schnellladeparks auf einen Blick:

Wollin (Brandenburg)

  • 16 HPC-Ladepunkte mit je bis zu 400 kW Leistung (erweiterbar auf 22 HPC-Ladepunkte)
  • Solardach mit 18,55 kWp
  • Direkte Anbindung an A2 (Anschlussstelle Wollin)
  • Gastronomie in unmittelbarer Nähe
  • Link zu Google Maps: https://maps.app.goo.gl/GLgr7mTmCJgY3cDS7

Fredersdorf-Vogelsdorf (Brandenburg)

  • 8 HPC-Ladepunkte mit je bis zu 400 kW Leistung  
  • Solardach mit 18,55 kWp
  • Direkte Anbindung an A10/B1 (Anschlussstelle Berlin-Hellersdorf)
  • Autohof und Gastronomie in unmittelbarer Nähe
  • Link zu Google Maps: https://maps.app.goo.gl/kCTKGEHRptus1DMM8

Emstek/Cloppenburg (Niedersachsen)

www.enbw.com

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