
Die „EnBW“ nimmt Schnellladestationen des Typs „C7“ von „XCharge“ in sein deutsches Ladenetz auf. Die Technik soll vor allem an Standorten eingesetzt werden, an denen Autofahrer nur kurz halten.
Am Konzernsitz in Karlsruhe hat „EnBW“ eine Schnellladestation des Typs „C7“ offiziell in sein Portfolio aufgenommen. Sie bietet eine Ladeleistung von 480 Kilowatt. Damit bereitet sich das Unternehmen auf Fahrzeuge vor, die höhere Ladeleistungen aufnehmen können. Bis Ende 2026 will „EnBW“ deutschlandweit noch eine zweistellige Zahl von Schnellladeparks mit der neuen Technik ans Netz bringen.
Schwerpunkt auf Ladeparks an Fernstraßen

Die „EnBW“ betreibt mehr als 9.000 Schnellladepunkte in Deutschland. Beim Ausbau unterscheidet das Unternehmen zwischen Standorten an Fernstraßen, im urbanen Raum und im Einzelhandel. Die neuen Stationen sind vorrangig für Ladeparks entlang deutscher Fernstraßen vorgesehen. Dort sollen Kunden während eines kurzen Aufenthalts möglichst viel Reichweite nachladen können.
Je nach Fahrzeug können in 20 Minuten bis zu 640 Kilometer Reichweite nachgeladen werden. Die höhere Ladeleistung kann auch beim parallelen Laden zweier Fahrzeuge an einer Station die Ladezeit verkürzen. Entscheidend ist dabei, welche Leistung die jeweiligen Fahrzeuge aufnehmen können.
Feldtest vor dem weiteren Ausbau
„EnBW“ und „XCharge“ hatten ihre längerfristige Zusammenarbeit im Februar 2026 bekanntgegeben. Zuvor waren Ladestationen des Herstellers in einem Feldtest bei mehreren zehntausend Ladevorgängen erprobt worden. Dabei erwiesen sie sich nach Angaben der Unternehmen als zuverlässig und sicher.
Für Betreiber von Standorten mit Ladeangebot ist insbesondere die vorgesehene Platzierung relevant: „EnBW“ setzt die 480-Kilowatt-Technik vor allem dort ein, wo Kunden nur kurz verweilen.


