
An zwei Autohöfen in Erlensee bei Frankfurt und Hausen bei Würzburg sind neue Schnellladeparks für Elektroautos in Betrieb gegangen. Der Betreiber „Electra“ hat an beiden Standorten jeweils vier überdachte Hochleistungsladesäulen eingerichtet. Damit erweitert das Unternehmen sein Netz entlang wichtiger Nord-Süd-Verbindungen in Richtung Österreich und Italien.
Acht Schnellladestationen an zwei Standorten
Der Standort in Erlensee liegt an der A45 im Rhein-Main-Gebiet. Auf dem Gelände des „24-Autohofs“ stehen insgesamt 44 HPC-Ladepunkte verschiedener Betreiber zur Verfügung. Der zweite neue Ladepark befindet sich am „24-Autohof Gramschatzer Wald“ in Hausen bei Würzburg an der A7.
Weitere gemeinsame Standorte von „Electra“ und „24-Autohöfe“ sind in Sangerhausen an der A38 sowie in Wörrstadt bei Mainz an der A63 geplant oder bereits in der Umsetzung. Die Überdachungen sollen die Ladeplätze vor Witterung schützen. An den Autohöfen stehen Fahrern zudem gastronomische Angebote und weitere Serviceeinrichtungen zur Verfügung.
Netzausbau entlang der Nord-Süd-Achse
In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien betreibt „Electra“ nach eigenen Angaben derzeit 175 Standorte mit rund 1.050 Ladepunkten. Davon entfallen 80 Standorte auf Italien, 40 auf Deutschland, 30 auf Österreich und 25 auf die Schweiz. Damit lassen sich laut Betreiber auch längere Fahrten von Deutschland bis an die italienische Adriaküste ausschließlich über das eigene Ladenetz planen.
Für regelmäßige Nutzer bietet das Unternehmen das Abonnement „Electra+ Smart“ für 4,99 Euro pro Monat an. In Deutschland und Österreich kostet die Kilowattstunde damit 34 Cent, in der Schweiz 0,44 Schweizer Franken und in Italien 49 Cent. Neukunden sollen das Abonnement im Rahmen einer Sommeraktion zwei Monate ohne Grundgebühr nutzen können. Die Aktion richtet sich nach Unternehmensangaben insbesondere an Fahrer, die während der Ferienzeit grenzüberschreitend unterwegs sind.


