DA Direkt – Studie: Folgen des Benzinpreisschocks?

Grafik: DA Direkt

Homeoffice, gestiegene Spritpreise, ein verstärktes Umweltbewusstsein sowie das Neun-Euro-Ticket. All das hat bei knapp jedem Dritten Haushalt mit Pkw im vergangenen Jahr bewirkt, diesen weniger zu nutzen. Vor allem kinderlose Haushalte (32%) verzichten auf den fahrbaren Untersatz, wann immer möglich. Familien hingegen (31 %) fällt es deutlich schwerer, den Wagen stehen zu lassen. Sie gehören zur kleinen Gruppe der Deutschen (16 %), die mit dem Pkw im Befragungszeitraum sogar häufiger unterwegs waren. Dies sind die Ergebnisse der repräsentativen „Mobilitätsumfrage 2022“ im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt bei der im September 2022 insgesamt 1.000 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland online befragt wurden.

Die Hälfte der Haushalte, die das Auto seltener nutzt, pendelt weniger. Doch auch für private Fahrten zum Arzt oder zur Post (45 Prozent) sowie für Ausflüge (43 Prozent) bleibt der Motor inzwischen öfters aus. Das liegt in acht von zehn Fällen an gestiegenen Benzinpreisen. Jede/r Zweite möchte damit aber auch, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Ganz aufs Auto verzichten möchten aber die wenigsten. Ganz im Gegenteil: so sagen 84 Prozent der Befragten, dass das Auto eine hohe Bedeutung für ihre individuelle Mobilität hat. Das drückt sich auch in der durchschnittlichen Fahrleistung deutscher Haushalte von 21.000 Kilometern im Jahr aus. Die hohe Flexibilität und Verfügbarkeit (77%), Privatsphäre (52%) und der Schutz vor Wettereinflüssen (42%) sind die wichtigsten Gründe für die hohe Bedeutung des Autos. „Viele Menschen müssen zurzeit sparen und achten genau darauf, welche Fahrten wirklich notwendig sind. Unsere Studie zeigt aber, dass die individuelle Mobilität von der großen Mehrheit der Befragten dennoch sehr geschätzt wird“, sagt Peter Stockhorst, CEO von DA Direkt.

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