
Die Nachfrage nach Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge wächst deutlich schneller als der Ausbau der Ladeinfrastruktur. Das geht aus einer aktuellen Analyse von „ChargePoint“ hervor, die auf mehr als 100 Millionen Ladevorgängen im vergangenen Jahr basiert.
Die Zahlen zeigen: Während die Anzahl der Ladevorgänge über die „ChargePoint“-Plattform 2025 um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr zunahm, stieg die Zahl neuer Ladepunkte lediglich um 16 Prozent. Die Auslastung der Ladestationen übertraf das Wachstum neuer Ports damit um fast 20 Prozent – trotz 190.000 zusätzlicher Ladepunkte, die Nutzern über die „ChargePoint“-App zur Verfügung standen.
Elektrifizierung steigt deutlich an
„Neue E-Fahrzeug-Verkäufe sind nicht länger der wichtigste Indikator für die Nachfrage nach Ladegeräten, entscheidend ist die Gesamtzahl der Elektrofahrzeuge auf der Straße“, erklärte Rick Wilmer, CEO von „ChargePoint“. Monatlich nutzen mittlerweile über eine Million Fahrerinnen und Fahrer eine über die Plattform betriebene Ladestation.
Plug-in-Hybride (PHEVs) trugen 2025 rund 16 Prozent aller kommerziellen AC-Ladevorgänge bei. Fast 60 Prozent der insgesamt 31,1 Milliarden elektrisch gefahrenen Kilometer seit Unternehmensgründung 2007 entfielen auf die vergangenen zwei Jahre.
Der Anstieg der Elektrifizierung bringt auch ökologische Vorteile mit sich: „ChargePoint“ schätzt, dass, seit Bestehen im Jahr 2007, durch die Elektrifizierung bereits über 2,7 Milliarden Liter Benzin eingespart wurden – das entspricht mehr als 1,6 Milliarden Euro an Kraftstoffkosten und über 4,5 Millionen Tonnen vermiedener CO₂-Emissionen.


