Bistroküche – KI-gestützte Lebensmittelplanung von „Foodforecast“

Die Geschäftsführer der „Foodforecast Technologies GmbH“, Jan Brormann (links) und Justus Lauten, freuen sich über die erfolgreiche Finanzierungsrunde.
Foto: Foodforecast

Für Bistros und Bäckereien an Tankstellen ist die Planung frischer Lebensmittel eine tägliche Herausforderung: Zu viel produziert bedeutet Abfall, zu wenig bedeutet leere Theken und entgangene Umsätze – KI-gestützte Lösungen können helfen, dieses Gleichgewicht datenbasiert zu finden. Das Hamburger Unternehmen „Foodforecast Technologies“ hat dafür jüngst eine Finanzierungsrunde abgeschlossen, die seine Technologie auf neue Märkte bringen soll.

Die „Foodforecast Technologies GmbH“ hat eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von acht Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von den Impact-Investoren „Shift Invest“ aus den Niederlanden und dem europäischen „ECBF“ als Co-Lead. Die bestehenden Investoren „Future Food Fund“ und „Aeronaut Invest“ beteiligten sich erneut.

„Diese Finanzierungsrunde markiert einen entscheidenden Meilenstein für das Unternehmen“, sagt Justus Lauten, Gründer und CEO. „Unser Anspruch ist es, die Planung und Produktion von ultrafrischen Lebensmitteln grundlegend neu zu denken. Mit unseren neuen Investoren sind wir bereit, die Technologie international zu skalieren und neue Maßstäbe in Planung, Effizienz und Nachhaltigkeit zu setzen.“

Mittelständische und große Kunden aus der Backbranche

Mit dem frischen Kapital will das Unternehmen seine Präsenz in weiteren europäischen Märkten ausbauen. Im Fokus stehen dabei die Skalierung bei mittelständischen und großen Kunden aus der Backbranche – etwa der „Feinbäckerei Ruch“ –, der Systemgastronomie, wie SSP, sowie dem Lebensmitteleinzelhandel, etwa „Eat Happy“. Das Geschäftsmodell setzt auf datenbasierte Entscheidungen, um Umsatz und Ertrag zu verbessern, die Warenverfügbarkeit zu erhöhen und Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Seit dem kommerziellen Markteintritt 2022 verzeichnet „Foodforecast Technologies“ nach eigenen Angaben starkes Wachstum. Mehrere tausend Filialen nutzen inzwischen die KI-basierte Bestell- und Produktionsoptimierungssoftware, die auf Lebensmittel mit einer Haltbarkeit von wenigen Stunden bis zu einem Tag ausgelegt ist. Das Unternehmen gibt an, seit Markteinführung mehr als 8.200 Tonnen Lebensmittelabfälle vermieden und den CO₂-Ausstoß um mehr als 10.200 Tonnen reduziert zu haben.

www.foodforecast.de

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