
Eine neue Partnerschaft verknüpft zwei europäische Schnellladenetze: 47 bestehende Ladeparks von „Mercedes-Benz“ mit insgesamt 374 Ladepunkten werden in das Netz von „Electra“ integriert. Davon liegen 31 Standorte in Deutschland und sechs in Österreich. Fahrer von „Mercedes-Benz“ erhalten zugleich Zugang zu mehr als 800 „Electra“-Stationen mit über 5.000 Ladepunkten in zehn europäischen Ländern.
Ladesäulen im Fahrzeug finden und reservieren
Über „MB.Charge Public“ können Kunden die „Electra“-Stationen im Fahrzeug oder über die „Mercedes-Benz“-App finden und nutzen. Kompatible Ladepunkte lassen sich bereits vor der Ankunft direkt aus dem Fahrzeug reservieren. Je nach „MB.Charge Public“-Tarif gelten bevorzugte Ladekonditionen. Für die Nutzung des digitalen Angebots ist ein separater Ladevertrag mit einem ausgewählten Drittanbieter erforderlich.
Laut „Electra“ beträgt die Netzverfügbarkeit mehr als 98,5 Prozent. An ausgewählten Standorten sind Ladeleistungen von bis zu 600 kW möglich. Für Kunden an den integrierten „Mercedes-Benz“-Ladeparks soll das gewohnte Ladeerlebnis erhalten bleiben.
„Electra“-Netz in Deutschland wächst auf 81 Ladeparks

Durch die Integration steigt die Zahl der „Electra“-Ladeparks in Deutschland von bislang 50 auf 81. Die Einbindung aller 47 europäischen „Mercedes-Benz“-Standorte in das Netz von „Electra“ erfolgt ab dem 1. November 2026. Die Partnerschaft erweitert damit sowohl den Zugang für Fahrer von „Mercedes-Benz“ als auch das Netz von „Electra“.
Unabhängig von der Zusammenarbeit plant „Electra“, im kommenden Jahr 200 Millionen Euro in Deutschland zu investieren. Bis 2030 will das Unternehmen sein europäisches Netz auf 15.000 Schnellladepunkte ausbauen. Vorgesehen sind Standorte vor allem in urbanen und stadtnahen Gebieten sowie an wichtigen Hauptverkehrsachsen.


