tankstelle Management – Durchdachte Reinigungslösungen

Foto: Hako / Nota Bene Communications

Beim mittelständischen Familienunternehmen „Allguth“ sorgen durchdachte Reinigungslösungen für gepflegte Shops und saubere Außenflächen. Das Credo: Reinigungsprozesse effizient gestalten, Kunden überzeugen.

Dieser Beitrag „Sauberkeit als Erfolgsfaktor“ ist am 15. September 2026 in der Oktober-Ausgabe des „tankstelle“-Magazins erschienen.

„Wir machen Dinge gerne anders.“ Dies ist der erste Satz im Text zum Familienunternehmen „Allguth“ auf der Website. Der Espresso kostet an der Station in der Chiemgaustraße 185 in München wie einst in einer italienischen Bar nur einen Euro und wird frisch gebrüht. Das ausgesuchte Wein- und Spirituosenangebot hat Fachhandelsniveau. Allerdings nicht die Preise: Die liegen meist darunter. 70 Prozent der Kunden sind Stammkunden – trotz einer hohen Tankstellendichte im Umfeld.

Nicht nur, weil der Kraftstoff am Preismast und in den Tankapps einen Cent günstiger ist als bei den A-Marken, sondern weil das Team am Counter schnell ist und es auf dem Forecourt und im Shop mit integriertem Café-Bistro sehr sauber ist. „Wir verkaufen sichtbare Sauberkeit“, sagt Johann Kiermeier, Leiter Shop und Gastronomie bei „Allguth“.

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Zur Station
  • Chiemgaustraße 185, 81549 München
  • Eigentümer: Allguth GmbH
  • Pächter: Alexander Schelling
  • Öffnungszeiten: 24/7
  • Fläche Forecourt: 600 Quadratmeter
  • Tankpunkte: 16, davon zwei Tankpunkte für Lkw
  • E-Ladepunkte: vier
  • Fläche Shop/Café-Bistro: 400 Quadratmeter
  • Leistungen: Café-Bistro, Getränkemarkt mit Fassbierkühlung, Geschenkgutscheine, Geldautomat, Lotto-Annahme

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Hohe Qualitätsansprüche
Partnerschaft auf Augenhöhe: Luca Hötzinger (links) von „Hako“ und Alexander Schelling, Pächter der „Allguth“-Station Chiemgaustraße 185 in München.
Foto: Hako / Nota Bene Communications

Das Familienunternehmen hat hohe Ansprüche an Pächter und Partner. „Best in Class“, formuliert Johann Kiermeier den Anspruch selbstbewusst. Daran misst er auch die Zusammenarbeit mit „Hako“. Vor zwei Jahren wurde die Partnerschaft „auf Augenhöhe“ per Handschlag besiegelt, seither arbeiten elf der 30 „Allguth“-Stationen mit Geräten von „Hako“. Auch die Station in der Chiemgaustraße 185 in München wird seit der Inbetriebnahme im Juli 2024 von diesem Hersteller betreut.

Alexander Schelling hat die Station damals als Pächter übernommen. Zuvor war er fünf Jahre im Zentralbereich Shop-Gastronomie bei „Allguth“ tätig und hatte bereits zuvor zwei Jahre eine „Allguth“-Station geführt. Bei der Übernahme hatte er ein Ziel: Die Station soll die Nummer eins werden.

Der 46-Jährige ist morgens oft ab 4.30 Uhr vor Ort, coacht, motiviert seine Mitarbeiter – und sitzt, wenn notwendig, auch selbst auf der Kehrsaugmaschine. Zwei „Mitarbeiter“ sind von Beginn an dabei: die Scheuersaugmaschine „Hako Scrubmaster B25“ und die Kehrsaugmaschine „Hako Sweepmaster B800 R“. Eine Hochfrequenz-Station mit 16 Tankpunkten und 400 Quadratmetern Shop verlangt auch einem ambitionierten und engagierten Pächter wie Alexander Schelling alles ab. Er hat erkannt, dass seine und die Ressourcen seiner Mitarbeiter besser genutzt sind, als mit Wischmopp und Besen den Shop und den Forecourt in dem Zustand zu halten, den er und „Allguth“ definieren.

Beim vorherigen Pächter war hierfür ein Mitarbeiter rund um die Uhr beschäftigt, mit Unterstützung der Maschinen macht die Reinigung nur noch etwa 60 Prozent seiner Arbeitszeit aus. Der Mitarbeiter ist nun vor allem in der Küche tätig. „Das schafft Wertschätzung und Wertschöpfung“, sagt Alexander Schelling.

Zweimal täglich wird gereinigt

Zweimal täglich, morgens zwischen sechs und sieben Uhr und zum Schichtwechsel um 14 Uhr, werden der Shop in 30 Minuten mit der Scheuersaugmaschine und der Forecourt in 75 Minuten mit der Kehrsaugmaschine gereinigt. Hartnäckige Verunreinigungen im Außenbereich werden mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet. Bei einem Flaschenbruch oder im Herbst und Winter ist die Scheuersaugmaschine häufiger im Einsatz. Die Mitarbeiter schätzen es, dass durch den automatischen Vortrieb, durch die Rotation der Bürste, der Kraftaufwand beim Führen recht gering ist und auch in kleinen Kurvenradien die Maschine an den Regalen und Getränkekisten geführt werden kann.

Welche Maschine für was?

Die Lösung für die Station wurde gemeinsam mit „Hako“ entwickelt und in klare Abläufe für die Reinigung überführt. Dosierhilfen für die Reinigungsmittel verhindern Fehlmengen, senken Kosten und sichern eine gleichbleibende Qualität. Mit Blick auf Liquidität und die kurze Vertragslaufzeit entschied sich Alexander Schelling für ein Leasingmodell.

„Wir schauen uns den Boden, die Nutzungsintensität, die Verschmutzung und die Ressourcen an, empfehlen die Maschinen und Reinigungsmittel und erstellen gemeinsam einen Reinigungsplan“, sagt Luca Hötzinger von „Hako“. „Das Ergebnis ist wirklich top.“

Der „Scrubmaster B25“ verbindet Leistungsstärke mit Bedienkomfort in kompakter Form. Mit einer Arbeitsbreite von 43 cm können Flächen mit Tellerbürste oder Pad gereinigt werden. Das automatische, werkzeuglose Bürstenabwurf- und -aufnahmesystem vereinfacht die täglichen Servicearbeiten an der Maschine. Der verstellbare Bedienholm erleichtert das Wegfahren von der Wand und ermöglicht das Unterfahren von Möblierung wie Tischen. Der Saugfuß wird eng am Bürstendeck geführt. Dies ermöglicht ein optimales Reinigungsergebnis. Der große Einfüllstutzen erlaubt die einfache Befüllung des Frischwassertanks mit Schlauch oder Eimer, ohne dabei Wasser oder Reinigungsmittel zu vergießen.

Der batteriebetriebene „Sweepmaster B800 R“ vereint die kompakten Abmessungen einer Walk-behind-Kehrsaugmaschine mit dem Komfort und der Leistungsfähigkeit einer Ride-on-Maschine. So lassen sich kleine und mittlere Flächen schnell und wirtschaftlich reinigen. Der Fahrer hat eine gute Sicht auf die zu bearbeitende Fläche. Der Lenkwinkel von 90 Grad ermöglicht kleine Wendekreise. Eine elastische Hülle liegt direkt auf den Borsten des Seitenbesens und verhindert das Aufwirbeln von Staub und Feinstaub.

So wird die Reinigung an der Station zu einem festen Bestandteil des Betriebsablaufs – mit klaren Zuständigkeiten und verlässlichen Ergebnissen. Für Pächter Alexander Schelling schafft das Freiräume, um sich stärker auf Team, Sortiment und die Gäste zu konzentrieren.

Text: Lisa Levy; Volker Simon

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