MVaK – B10 statt B7: Verband fordert leichteres Angebot an Tankstellen

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Der „Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V.“ (MVaK) unterstützt den Vorschlag, Diesel mit einem höheren Biodieselanteil anzubieten. Auch in Deutschland soll B10 nach Ansicht des Verbands leichter an Tankstellen erhältlich sein.

B10-Angebot an Tankstellen

Ein höherer Biodieselanteil im Dieselkraftstoff steht im Mittelpunkt einer Stellungnahme des MVaK. Nach Angaben des Verbands fordert Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, das bisherige B7-Angebot auf B10 umzustellen. Macron verbindet damit die Erwartung, die Versorgungslage zu verbessern, den Preisdruck zu mindern und die Abhängigkeit von Importen zu verringern.

Der MVaK unterstützt den Vorschlag und fordert die Bundesregierung auf, das Angebot von B10 an Tankstellen zu erleichtern. Für Betreiber ist dabei vor allem die Frage relevant, ob und in welchem Umfang sie den Kraftstoff anbieten können.

Verband verweist auf Preise und Produktion

Geschäftsführer Detlef Evers begründet die Forderung mit möglichen Vorteilen für Verbraucher und die Versorgung.

Auch die Bundesregierung sollte erkennen, dass sie mit einer Erleichterung des B10-Angebotes an Tankstellen Verbraucher sofort entlasten würde. Viele Pkw und Lkw sind für eine Betankung mit B10 freigeben. Viele Lkw dürfen mit reinem Biodiesel (B100) betankt werden, und dieser konnte in den vergangenen Monaten zeitweise bis zu 30 Cent pro Liter unter dem Preis für fossilen Diesel angeboten werden.

Die Verwendung von mehr Biodiesel heißt mehr Versorgungssicherheit. Zudem würde die heimische Wertschöpfung gestärkt, denn Deutschland verfügt über eine Kapazität von vier Millionen Tonnen Biodieselproduktion. Das entspricht etwa zwölf Prozent des jährlichen deutschen Dieselbedarfs, erklärt Detlef Evers.

www.mvak.eu

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