VDB & MVaK – Höhere Biodiesel-Beimischungen für den Straßengüterverkehr

Foto: ChatGPT / KI-generiert

Die Verbände „Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V.“ („VDB“), „Mittelstandsverband abfallbasierter Kraftstoffe e.V.“ („MVaK“) und „European Waste-based & Advanced Biofuels Association“ („EWABA“) stellen auf der „IAA Transportation“ die Einsatzmöglichkeiten von B10, B20, B30 und B100 vor. Im Fokus stehen Fahrzeugfreigaben sowie der Einsatz von Biodiesel in bestehenden Nutzfahrzeugflotten.

Millionen Nutzfahrzeuge werden nach Einschätzung der Verbände auch in den kommenden Jahren mit Verbrennungsmotor auf Europas Straßen unterwegs sein. Für Tankstellenbetreiber und Flottenkunden bleibt damit die Frage relevant, welche erneuerbaren Kraftstoffe für diese Fahrzeuge verfügbar und freigegeben sind.

„Biodiesel ist verfügbar, kommt aus heimischer Produktion und kann in vielen freigegebenen Fahrzeugen in bestehenden Flotten eingesetzt werden“, sagt Elmar Baumann, Geschäftsführer beim „Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie“ („VDB“). „Damit ist Biodiesel ein wirksamer Hebel für bezahlbaren Klimaschutz und Versorgungssicherheit im Straßengüterverkehr.“

Informationen zu B10, B20, B30 und B100

Zum Pressetag am 14. September 2026 rücken „VDB“, „MVaK“ und „EWABA“ höhere Beimischungen sowie reinen Biodiesel in den Mittelpunkt. Am Gemeinschaftsstand Q69 im Freigelände unter dem Holzdach informieren die Verbände über Einsatzmöglichkeiten und aktuelle Fahrzeugfreigaben für B10, B20, B30 und B100.

Die deutsche Biodieselproduktion sei Marktführer in Europa, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Zudem sei Biodiesel der mengenmäßig bedeutendste Biokraftstoff in Deutschland und der Europäischen Union.

Verbände sehen Einsatzpotenzial bei Nutzfahrzeugen

„Um den Straßenverkehr in den kommenden Jahren klimafreundlicher zu machen, reicht ein Antriebswechsel allein nicht aus. Auch Lkw, Busse und Baumaschinen, die weiterhin von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden, müssen ihren Betrag zum Klimaschutz leisten“, sagt Detlef Evers, Geschäftsführer beim „MVaK“. „Mit Biodiesel in höheren Beimischungen oder als Reinkraftstoff ist dies möglich. Zudem könnte durch eine steigende Verwendung von heimisch produziertem Biodiesel der Anstieg des Dieselpreises und somit auch der Verbraucherpreise in Zeiten geopolitscher Konflikte gedämpft werden.“

Der Stand mit der Nr. Q69 ist auf dem Freigelände unter dem Holzdach zu finden. Mit einem Tankzug, der die Aufschrift „Biodiesel“ trägt, wollen die Verbände ein Zeichen für die Verwendung heimischer Biokraftstoffe setzen.

Die „IAA Transportation“ findet vom 15. bis 20. September 2026 in Hannover statt.

www.biokraftstoffverband.de

www.mvak.eu

www.ewaba.eu

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