
Der Ladeinfrastrukturanbieter „ChargePoint“ arbeitet künftig mit dem Berliner Direktzahlungsanbieter „Cariqa“ zusammen. Über die offene Plattform „be.ENERGISED“ sollen Betreiber von Ladepunkten zusätzliche Möglichkeiten für das Ad-hoc-Bezahlen anbieten können.
Elektroautofahrer sollen einen Ladevorgang per QR-Code starten und anschließend mit Methoden wie „Apple Pay“, „Google Pay“, Kreditkarte oder „PayPal“ bezahlen können. Eine Registrierung, App-Download oder Ladekarte seien dafür nicht erforderlich. Die Zahlungsoberfläche könne laut den Unternehmen an das Erscheinungsbild des jeweiligen Ladepunktbetreibers angepasst werden.
Neben der Zahlung direkt an der Ladesäule soll die Integration Betreibern einen weiteren Vertriebskanal eröffnen. Über das Netzwerk von „Cariqa“ könnten ihre Ladepunkte unter anderem in Anwendungen und Plattformen wie „A Better Routeplanner“, „Chargeprice“, „Here Technologies“ und „TariffEV“ sichtbar werden. Die Betreiber sollen dabei weiterhin Preisgestaltung und Kundenansprache steuern können.
Start in mehreren europäischen Ländern
„Cariqa“ übernimmt nach Angaben der Partner die Zahlungsabwicklung, Vorautorisierungen, Betrugsprävention und den Kundensupport. Der Start ist zunächst in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich und Irland vorgesehen. Welche Zahlungsarten verfügbar sind, kann je nach Markt variieren.
Die Unternehmen wollen die Integration auf der „ICNC 2026“ in Berlin am Stand C3 von „ChargePoint“ präsentieren. Außerdem kündigte „ChargePoint“ an, dort seine DC-Schnellladestation „Express Solo“ mit einer Ladeleistung von bis zu 600 kW erstmals in Europa vorzustellen.


