InterTabac – Regulierung, Marktzugang und Handel im Fokus der Messe

Grafik: InterTabac

Das Konferenzprogramm der „InterTabac“, „Nubiz“ und „InterSupply“ in Dortmund nimmt weiter Gestalt an. Vom 15. bis 17. September 2026 sollen internationale Experten Entwicklungen bei Regulierung, Marktzugang, Handel, Lieferketten und Innovation einordnen. Bereits am 14. September findet der zweite „Cigar Culture Summit“ statt.

Für Händler stehen insbesondere europäische Vorgaben und deren Folgen für das Geschäft im Fokus. Nach Angaben der Veranstalter sollen Panels die künftige EU-Verbrauchsteuer- und Agrartabakpolitik sowie erwartete Entwicklungen bei der Tobacco Excise Directive (TED) und der Tobacco Products Directive (TPD) behandeln. Eine eigene Fachrunde widme sich den möglichen direkten Konsequenzen der TPD für Tabakhändler. Diskutiert werden sollen Präsentations- und Aromenverbote sowie ein mögliches Verbot von Nikotinbeuteln. Weitere Programmpunkte befassen sich mit dem EU-System zur Rückverfolgbarkeit von Tabakprodukten („Track & Trace“) und nationalen Sonderregelungen.

Marktzugang und neue Produktkategorien

Auch internationale Marktzugänge sind Bestandteil des Programms. Ein vertiefender Fachvortrag soll die Anforderungen an die US-Marktzulassung von Tabakprodukten und typische Herausforderungen bei entsprechenden Einreichungen erläutern. Weitere Diskussionsrunden beschäftigen sich nach Angaben der Messe mit dem Zusammenspiel von Regulierung, wissenschaftlicher Evidenz und Konsumentenverhalten sowie mit der Rolle neuer Produkte und Technologien im Tabak- und Nikotinmarkt. Ergänzt werde das Programm durch einen Branchendialog zur Entwicklung der chinesischen Tabak- und Nikotinindustrie.

„Cigar Culture Summit“ vor Messebeginn

Am 14. September 2026 bringt der zweite „Cigar Culture Summit“ laut Veranstalter Hersteller, Distributoren, Facheinzelhändler, Medienvertreter und Branchenstrategen zusammen. Drei Themenschwerpunkte sollen internationale Wachstumsmärkte, Qualitäts- und Markenentwicklung sowie den Zigarren- und Pfeifenfachhandel in Deutschland, Österreich und der Schweiz behandeln. Für den DACH-Handel seien unter anderem ein regulatorisches Update, Wachstumschancen, digitale Wege im stationären Handel und rechtliche Fragen der Tabakvermarktung vorgesehen.

Parallel zur „InterTabac“ finden die „InterSupply“ für den Herstellungsprozess sowie die „Nubiz“ mit Fokus auf rauchfreie Ersatzprodukte, erhitzten Tabak, E-Zigaretten und orale Produkte statt.

www.intertabac.de

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