
Seit dem 1. Juli 2026 gilt die neue Rücknahmepflicht für E-Zigaretten und Tabakerhitzer. Händler müssen die ausgedienten Elektrogeräte kostenlos zurücknehmen und sehen sich nun damit konfrontiert, eine einfache, sichere und gesetzeskonforme Lösung in ihren Betrieb zu integrieren. Genau dort setzt „Revaping“ an: Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Betreiber bei der gesetzeskonformen Rücknahme sowie beim Recycling von Einweg- und Mehrweg-E-Zigaretten und Pod-Systemen zu unterstützen. Derzeit betreut das Unternehmen laut eigenen Angaben rund 120 Standorte deutschlandweit, darunter freie Tankstellen sowie zahlreiche Tankstellen verschiedener Mineralölgesellschaften.
Im Interview erklärt Marc Bachorski, Inhaber von „Revaping“, wie das Rücknahme- und Entsorgungssystem für Einweg-E-Zigaretten abläuft und im Tankstellenbetrieb umgesetzt wird.
Reibungsloser Ablauf, geringer Zeitaufwand
Der Ablauf gestaltet sich simpel: Nach Eingang der Bestellung wird dem jeweiligen Standort ein Starter-Kit zugesandt, das eine Sammelbox, Informationsmaterial für Kunden, einen Aushang sowie Rücksendematerial beinhaltet. Das Starter-Kit kostet einmalig 53 Euro.

Anschließend wird die Sammelbox für zurückgegebene Einweg-E-Zigaretten entweder im Verkaufsraum oder im Mitarbeiterbereich an geeigneter Stelle aufgestellt. Ist die Box gefüllt, genügt eine kurze Meldung an „Revaping“. Im Anschluss wird der gesamte Rückführungsprozess vom Unternehmen umgesetzt. Der Rückversand, die Erstbehandlung, der Recyclingbeitrag sowie die Bereitstellung und der Versand von neuem Sammelmaterial werden zu einem Preis von 75 Euro abgewickelt. Zusätzlich wird eine monatliche System-Vorhaltepauschale von 4,50 Euro erhoben, welche die laufende Betreuung, Organisation, Dokumentation und Bereitstellung der erforderlichen Entsorgungs- und Recyclingnachweise umfasst.
Betreiber müssen sich infolgedessen keine Gedanken über Gefahrgutvorschriften machen oder die Entsorgung organisieren. Das Ziel von „Revaping“ ist es, einerseits den Aufwand für Tankstellenbetreiber zu minimieren und ihnen andererseits eine rechtssichere Lösung zu bieten.
Ein Rundum-sorglos-Paket
Marc Bachorski berichtet von überwiegend positiven Rückmeldungen der Kunden.
„Besonders hervorgehoben werden die einfache Handhabung, die klare Struktur des Systems sowie die persönliche Betreuung. Viele Betreiber berichten, dass sich das Rücknahmesystem problemlos in bestehende Abläufe integrieren lässt und im täglichen Betrieb kaum zusätzlichen Zeitaufwand verursacht“, berichtet Marc Bachorski.
Der Beratungsbedarf gegenüber Endkunden falle gering aus. Die meisten Verbraucher würden das Prinzip der Rückgabe bereits kennen.
„Durch die deutlich gekennzeichneten Sammelboxen und Informationsaushänge entstehen nur vereinzelt Rückfragen. Bei Bedarf stehen wir unseren Partnern jederzeit unterstützend zur Seite“, erklärt der Inhaber von „Revaping“.
Außerdem berichtet Bachorski davon, dass einige Betreiber zwar wüssten, dass die Rücknahmepflicht gilt, jedoch Unsicherheiten hinsichtlich der Lagerung, des Transport und der Dokumentation bestünden. „Revaping“ übernehme daher den gesamten organisatorischen Ablauf, sodass sich Tankstellen weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren könnten, während sie gleichzeitig einen Beitrag zur sicheren und nachhaltigen Entsorgung von Einweg-E-Zigaretten leisteten.
Marc Bachorski betont abschließend: „Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim Recycling – sie beginnt mit funktionierenden Rücknahmesystemen. Genau dort setzt ‚Revaping‘ an.“
Text: Tabea Schmelz


