HEM – Umfrage zeigt: Jeder dritte Pendler startet vor 6 Uhr

Foto: Deutsche Tamoil GmbH

Eine aktuelle Umfrage der Tankstellenkette „HEM“ zeigt, wie stark der Arbeitsweg den Alltag vieler Autofahrer prägt. Demnach fahren knapp zwei Drittel der Befragten täglich zur Arbeit, weitere 23 Prozent mehrmals pro Woche. Ausschließlich im Homeoffice arbeiten nur sechs Prozent der Teilnehmer. Für die Erhebung zum Thema Arbeitsverkehr und Pendeln befragte „HEM“ im Juni 2026 insgesamt 1.046 Personen über 18 Jahren.

Kosten werden als größte Belastung genannt

Für viele Berufspendler bleibt der Arbeitsweg zeitlich überschaubar. Rund zwei Drittel der Befragten benötigen pro Strecke höchstens 30 Minuten. Weitere 29 Prozent sind zwischen 30 und 60 Minuten unterwegs, fünf Prozent brauchen länger als eine Stunde.

Die Belastung durch das Pendeln wird unterschiedlich wahrgenommen. Mehr als jeder zweite Befragte, 56 Prozent, empfindet den Arbeitsweg als wechselhaft und abhängig von Verkehrslage oder Tagesform. 33 Prozent beschreiben das Pendeln überwiegend als entspannt. Elf Prozent empfinden den Arbeitsweg regelmäßig als anstrengend oder stark belastend.

Als größte Belastung nennen 63 Prozent der Befragten hohe Sprit- und Fahrtkosten. Damit wiegen die finanziellen Faktoren schwerer als Staus und stockender Verkehr, die von 47 Prozent genannt werden. Volle Straßen oder aggressives Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer empfinden 40 Prozent als belastend. Zeitdruck, Parkplatzsuche oder unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel spielen im Vergleich eine geringere Rolle.

Viele Pendler sind früh unterwegs
Grafik: Deutsche Tamoil GmbH

Auffällig sind laut Umfrage auch die frühen Startzeiten vieler Pendler. Ein Drittel der Befragten macht sich bereits vor 6 Uhr morgens auf den Weg zur Arbeit. Weitere 25 Prozent starten zwischen 6 und 7 Uhr. Insgesamt sind damit 58 Prozent der Pendler schon vor 7 Uhr unterwegs.

Auch der Heimweg beginnt bei vielen vergleichsweise früh. 18 Prozent treten ihn bereits vor 15 Uhr an, 24 Prozent zwischen 15 und 16 Uhr. Weitere 21 Prozent verlassen ihren Arbeitsplatz zwischen 16 und 17 Uhr, zehn Prozent zwischen 17 und 18 Uhr. Nur neun Prozent machen sich regelmäßig erst nach 18 Uhr auf den Heimweg. Die übrigen Befragten haben nach eigenen Angaben keinen festen Feierabend.

Der Arbeitsweg wird dabei häufig mit Erledigungen verbunden. Am häufigsten werden Tankstopps eingelegt, die 69 Prozent der Befragten nennen. Einkäufe erledigen 62 Prozent auf dem Weg zur oder von der Arbeit. Auch das Abholen oder Versenden von Paketen gehört für 27 Prozent zum Pendelalltag. Zusätzliche Stopps finden überwiegend nach Feierabend statt: 48 Prozent erledigen Besorgungen bevorzugt auf dem Heimweg, während nur vier Prozent morgens vor Arbeitsbeginn dafür Zeit einplanen.

www.hem-tankstelle.de

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