myflexbox – Paketstationen werden in „Amazon“-Liefernetz eingebunden

V. l. n. r.: Peter Klima (CTO & Founder myflexbox), Claudio Leone (Principal Program Manager – Strategic Projects bei Amazon), Jonathan Grothaus (CEO & Founder myflexbox), Yannick van Heers (DACH & BNL PARP Country Manager & Open Network Solutions Lead bei Amazon), Laura Cachon Rodriguez (Sr. Strategy Lead – Open Network Solutions bei Amazon), Julian Jany (Head of Product myflexbox) an der myflexbox in der Beta-Straße 10a, 85774 Unterföhring.
Foto: Lukas Mühlleitner / myflexbox

Die Logistikdienstleister erweitern die Zustelloptionen auf der letzten Meile: „Amazon“ und „myflexbox“ arbeiten künftig bei der urbanen Paketlogistik zusammen. Im Rahmen einer strategischen Kooperation werden alle deutschen Paketstationen von „myflexbox“ in die Lieferinfrastruktur von „Amazon“ integriert. Damit kann der Onlinehändler künftig direkt an alle „myflexbox“-Standorte in Deutschland einliefern. Nach Angaben der Unternehmen zählt „myflexbox“ zu den ersten offenen Paketstationen-Netzwerken in Europa, das in dieser Breite für „Amazon“-Sendungen nutzbar ist.

Zusätzliche Abholoptionen

Die Standorte sollen in bestehende Prozesse eingebunden und im Checkout von „Amazon“ als Zustelloption sichtbar werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Abholprozesse und Nutzerführung. Kunden können Sendungen damit an zentral gelegene Paketstationen liefern lassen, die rund um die Uhr zugänglich sind. Die Kooperation soll die Auswahl an Zustell- und Abholmöglichkeiten erweitern und die Paketannahme flexibler machen.

Jonathan Grothaus, CEO und Gründer von „myflexbox“, sagt: „Dass ‚Amazon‘ ‚myflexbox‘ nutzt, spricht für die Qualität und die Reichweite unseres ‚myflexbox‘-Netzwerks. Das ist ein starkes Signal für die Zukunft der Paketlogistik. Wer die Letzte Meile effizienter machen will, braucht offene, geteilte Infrastruktur. Genau dafür steht ‚myflexbox‘. Dass ‚Amazon‘ unser Netzwerk in Deutschland integriert, bestätigt den Weg, den wir seit unserer Gründung verfolgen: Paketlogistik einfacher, flexibler und ressourcenschonender zu machen.“

Bündelung auf der letzten Meile

Nach Angaben von „myflexbox“ soll der offene Ansatz des Netzwerks durch die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Die Paketstationen stehen verschiedenen Logistik- und Handelsunternehmen zur Verfügung. Standortpartner sollen durch zusätzliche Frequenz und eine stärkere Rolle als Servicepunkt im Alltag profitieren, etwa im Handel, an Tankstellen, in Wohnquartieren, an Mobilitätsknotenpunkten oder an Unternehmensstandorten.

Die Zustellung an zentrale Paketstationen kann zudem dazu beitragen, Paketströme zu bündeln und Lieferprozesse planbarer zu machen. Mehrfachzustellversuche lassen sich dadurch reduzieren, Wege auf der letzten Meile strukturieren.

Viraj Chatterjee, Vice President Delivery Networks & Technology bei „Amazon“, erklärt: „Wir arbeiten kontinuierlich daran, das Einkaufserlebnis für unsere Kundinnen und Kunden noch bequemer, flexibler und verlässlicher zu machen – vom Klick bis zur Zustellung. Die Einbindung von ‚myflexbox‘ erweitert unsere Abholoptionen um ein wachsendes Netzwerk. So schaffen wir zusätzliche, rund um die Uhr zugängliche Abholorte direkt in der Nachbarschaft und gestalten die Letzte Meile gemeinsam noch effizienter.“

www.myflexbox.com

www.aboutamazon.de

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