HEM – Studie: Studie zu Rückenbeschwerden nach Autofahrten

Foto: AdobeStock 675194329 / Olga Yastremska, New Africa, Africa Studio

Die Tankstellenkette „HEM“, Teil der „Deutschen Tamoil GmbH“, hat eine Umfrage zum Thema „Autofahren und Gesundheit“ durchgeführt. Dafür wurden im April 2026 insgesamt 2.574 Personen, die über 18 Jahre alt sind, befragt. Die Studie hat gezeigt, dass mehr als jeder Dritte über Rückenbeschwerden nach langen Autofahrten klagt. Die Folgen des langen Sitzens, der wenigen Bewegung und der vollen Konzentration sind oft sowohl körperlich als auch mental spürbar.

Physische Belastungen

39 Prozent der Befragten sitzen durchschnittlich länger als eine Stunde täglich im Auto, was bei 39 Prozent zu Verspannungen im unteren Rücken und bei 34 Prozent zu Nacken- und Schulterschmerzen führt. 21 Prozent der Befragten klagen über die Augenbelastung, 14 Prozent über Taubheitsgefühle in Beinen und Füßen und 11 Prozent über Kopfschmerzen. Bei 28 Prozent der Befragten gab es jedoch keine Beschwerden.

Gründe für die Beschwerden könnten sein, dass die Komfortfunktionen nicht konsequent genutzt werden oder dass 17 Prozent komplett auf Anpassungen verzichten. 58 Prozent stellen ihre Sitzposition zwar individuell ein, aber nur 28 Prozent der Befragten nutzen gezielt die Unterstützung für den unteren Rücken.

Psychische Belastungen

64 Prozent der Befragten empfinden beim Autofahren gelegentlich Stress – 20 Prozent sogar häufig bis sehr häufig. 67 Prozent nennen vor allem die anderen Verkehrsteilnehmer als Stressfaktoren, vor allem aggressive oder drängelnde Fahrer. Als ebenfalls sehr anstrengend empfinden 33 Prozent den Stau oder stockenden Verkehr, 33 Prozent den Zeitdruck sowie 32 Prozent die Baustellen. 31 Prozent finden die Parkplatzsuche belastend sowie 34 Prozent der Befragten die Sicht- und Wetterbedingungen.

Was Autofahrern wirklich hilft
Grafik: „Deutsche Tamoil GmbH“

56 Prozent geben an, dass frische Luft gegen Stress, Müdigkeit und Verspannungen hilft, doch auch 49 Prozent empfinden kurze Bewegungspausen als sehr hilfreich. 37 Prozent der Befragten legen alle ein bis zwei Stunden eine Pause ein, 28 Prozent pausieren erst wenn die Müdigkeit einsetzt und nur 13 Prozent, wenn sie körperliche Beschwerden wahrnehmen. 48 Prozent der Befragten greifen, wenn sie gestresst sind und keine Rastmöglichkeit in der Nähe ist, zu Musik oder Podcasts. 38 Prozent der Befragten konsumieren Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke.

Viele der Befragten wünschen sich mehr Entlastung: 67 Prozent wünschen sich eine bessere Infrastruktur mit weniger Baustellen, 31 Prozent mehr Zeit und weniger Termindruck. Und 15 Prozent der Befragten geben an, dass mehr Rastmöglichkeiten das Autofahren um einiges angenehmer gestalten würden.

www.hem-tankstelle.de

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