
Foto: „Alfred Kärcher SE & Co. KG“
Der Markt für Selbstbedienungs-Waschanlagen entwickelt sich weiter – weg vom reinen Standortvorteil, hin zu durchdachten Anlagenkonzepten und moderner Technologie. Wie Betreiber mit passgenauen Lösungen sowohl Kosten senken als auch Kundenkomfort steigern können, zeigt „Kärcher“ in einem aktuellen Fachbeitrag.
Flexible Konzepte für jeden Standort
Ob großflächiger Waschpark oder kompakte Einplatzanlage: Die Bandbreite an Konfigurationsmöglichkeiten hat sich deutlich erweitert. Während klassische Waschparks eine Planungsfläche von rund 1.500 m² voraussetzen, eignen sich kleinere Anlagen inzwischen auch als Ergänzung für Tankstellen, Raststätten oder Einkaufszentren. Selbst Einplatzanlagen lassen sich dabei mit Zusatzprogrammen für Felgenwäsche, Pflege oder hartnäckigen Schmutz ausstatten – und decken so alle Anforderungen einer vollständigen Fahrzeugwäsche ab.
Ein Ausstattungsmerkmal, das der Hersteller besonders hervorhebt, ist die sogenannte „eco!Booster“-Düse: Sie führt den Hochdruck-Wasserstrahl durch einen Luftmantel, erzeugt so einen breiteren, gleichmäßigen Strahl – und soll dabei bis zu 25 Prozent Wasser einsparen.
Wasser, Strom und Daten sparen
Nachhaltigkeit ist längst kein Imagethema mehr, sondern ein handfester Kostenfaktor. Biologische Abwasserreinigungssysteme können den Trinkwasserbedarf laut Hersteller um bis zu 70 Prozent reduzieren; mit ergänzender Regenwasseranbindung erhöht sich das Einsparpotenzial um weitere 30 Prozent. Photovoltaikanlagen zur Eigenstromproduktion verringern zusätzlich die Abhängigkeit von externen Strompreisen.
Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor
Ein wachsender Hebel für die Wirtschaftlichkeit liegt in der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Bargeldlose Lösungen – von EC- und Kreditkarte bis zur Bezahl-App – sind laut „Kärcher“ mittlerweile ein Muss. Neben dem reduzierten Diebstahlrisiko liefern digitale Systeme wertvolle Betriebsdaten: Auslastung und Waschverhalten lassen sich detailliert auswerten und für eine gezielte Optimierung von Betriebszeiten und Programmpreisen nutzen. Ergänzend können SB-Sauger und Mattenreiniger das Angebot abrunden – und damit zusätzliche Einnahmequellen erschließen.








