
Die Zahl der Transaktionen mit „Visa“-Karten ist in Deutschland im Finanzjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 26 Prozent gestiegen. Das Zahlungsvolumen wuchs um 17 Prozent. „Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt: Das Zahlungsverhalten der Menschen in Deutschland hat sich strukturell verändert“, erklärt Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef von „Visa“.
Unterstützt wird der Trend von einer wachsenden Zahl an Akzeptanzstellen: 350.000 zusätzliche Terminals wurden 2025 aufgestellt, was einem Plus von 23 Prozent entspricht. Insgesamt stehen nun rund 1,9 Millionen Terminals zur Verfügung. Parallel dazu haben Banken 24 Prozent mehr „Visa“-Debitkarten ausgegeben – rund 21 Millionen Karten sind aktuell im Umlauf. Auch für Bargeldabhebungen wächst das Netz: In inzwischen 17.000 Geschäften können Verbraucher per Karte Bargeld abheben, 4.000 mehr als im Vorjahr.
Betrugsschutz und KI-gestütztes Bezahlen
Trotz steigender Bedrohungen konnte die Betrugsrate gesenkt werden. Die Abwehrlösung „Visa Network Defense“ wurde um KI-Funktionen erweitert, die neue Angriffsmuster frühzeitig erkennen. Mehr als jede zweite Transaktion (55 Prozent) wird bereits per Token abgewickelt – ein Plus von neun Prozentpunkten. Dabei werden statt echter Kartendaten zufällig generierte Zahlenfolgen übertragen.
In den vergangenen fünf Jahren hat „Visa“ nach eigenen Angaben elf Milliarden Euro in Technologie und Infrastruktur investiert. Zudem laufen bereits Pilotprojekte für KI-gestütztes Einkaufen: Partner wie „Commerzbank“, „DZ Bank“, „Payone“ und „Notebooksbilliger.de“ testen gemeinsam mit „Visa“ agentische Zahlungen in kontrollierter Umgebung. Auch im Stablecoin-Bereich ist „Visa“ aktiv und unterstützt Banken sowie FinTechs bei der Integration in bestehende Zahlungsinfrastrukturen.


