
Der Zahlungsdienstleister „WEAT Electronic Datenservice GmbH“ wird künftig den Netzbetrieb für bargeldlose Zahlungen an den Tankstellen von „Shell“ in Deutschland und Österreich übernehmen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Rollout der Technik Ende 2026 beginnen und im Laufe des Jahres 2027 abgeschlossen werden.
Ab 2027 verantwortet WEAT damit den technischen Netzbetrieb für den bargeldlosen Zahlungsverkehr an allen „Shell“-Stationen in Deutschland. Die Zusammenarbeit umfasst auch Standorte in Österreich. Zum Einsatz kommt dabei eine Infrastruktur aus Kartenterminals des Systemherstellers „Scheidt & Bachmann“ sowie den Zahlungsdiensten von WEAT.
Weiterer Ausbau digitaler Zahlungssysteme im Tankstellenumfeld
Die Umstellung betrifft die Akzeptanz von Debit-, Kredit- und Flottenkarten. Zudem übernimmt WEAT als Zahlungsinstitut nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) Leistungen im Akquisitionsgeschäft gemäß PSD2/3.
Uwe Dziuk, Geschäftsführer WEAT: „Die gesamte WEAT-Mannschaft freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. Die Kolleginnen und Kollegen in den Projektteams sind hochmotiviert und fiebern der Inbetriebnahme der ersten Pilotstation entgegen.“
Jörg M. Heilingbrunner, Geschäftsführer „Scheidt & Bachmann“: „Unsere enge Partnerschaft mit WEAT ermöglicht eine moderne und zukunftssichere Payment-Infrastruktur für Shell. Mit der neuen Kartenterminal-Generation verbinden wir gemeinsame Innovationskraft mit erprobter Technologie und schaffen einen klaren Mehrwert für den Betrieb an den Stationen.“
Nach Angaben der Unternehmen waren unter anderem das Produktportfolio, die Flexibilität sowie die Branchenerfahrung von WEAT ausschlaggebend für die Entscheidung von „Shell“. Alle beteiligten Unternehmen sehen in der Kooperation eine Grundlage für den weiteren Ausbau digitaler Zahlungssysteme im Tankstellenumfeld.


