
Foto: Elli
Die „Elli Mobility GmbH“ ermöglicht nach eigenen Angaben ab sofort Zugang zu mehr als 1.000.000 öffentlichen Ladepunkten in 28 europäischen Ländern. Das Unternehmen, eine Tochter des „Volkswagen“-Konzerns, betreibt damit eines der größeren interoperablen Ladenetzwerke in Europa. In den vergangenen 24 Monaten sei das Netzwerk um rund 55 Prozent gewachsen, insbesondere im Bereich der Schnellladeinfrastruktur.
„Mit dieser Entwicklung positionieren wir uns im europäischen Wettbewerbsumfeld auf Augenhöhe mit anderen großen Mobilitäts- und Ladeanbietern. Eine Million Ladepunkte sind für uns ein strategischer Referenzwert innerhalb des europäischen E-Mobilitätsmarktes. Entscheidend ist, dass diese Infrastruktur für Kundinnen und Kunden zuverlässig, digital, transparent und wirtschaftlich nutzbar ist. Mit Elli Mobility bündeln wir Lade- und Tankdienstleistungen sowie tarifbasierte Angebote für Privatkunden, ebenso wie für gewerbliche Flotten in einer digitalen Plattform.“, erklärt Joschi Jennermann, CEO „Elli Mobility GmbH“.

Foto: Elli
Nach Unternehmensangaben ist die Zahl öffentlich zugänglicher Ladepunkte in Deutschland im Jahresvergleich um rund 17 Prozent gestiegen. „Elli“ habe ihr Netzwerk binnen zwei Jahren von rund 650.000 Ladepunkten auf zunächst 900.000 im Sommer 2025 und nun auf über 1.000.000 Ladepunkte ausgebaut. Mit der Integration Portugals und 87 zusätzlichen Charge Point Operatoren (CPOs) decke das Unternehmen nun alle europäischen Kernmärkte ab.
Kundinnen und Kunden erhalten über die „Elli“-App sowie die „Charge&Fuel Card“ Zugang zu dem Netzwerk. „Elli“ tritt dabei als Mobility Service Provider (eMSP) auf, nicht als eigener Ladepunktbetreiber. Aufbau, Betrieb und Preisgestaltung liegen bei den jeweiligen CPOs. Das Unternehmen verweist auf tarifbasierte Angebote, die im Vergleich zu Ad-hoc-Ladevorgängen häufig Kostenvorteile bieten sollen.
Qualität rückt stärker in den Mittelpunkt
Neben dem quantitativen Ausbau rückt laut „Elli“ die Qualität der Ladeinfrastruktur stärker in den Fokus. Im „Selected Partner Network“ bündelt das Unternehmen ausgewählte europäische Ladepunktbetreiber, die definierte Kriterien erfüllen sollen – etwa hinsichtlich Hochleistungs-Ladeinfrastruktur, Betriebszuverlässigkeit und zusätzlicher Serviceangebote vor Ort.
Zur Weiterentwicklung des Angebots veranstaltet „Elli“ regelmäßig ein Summit mit europäischen CPOs sowie Vertretern aus dem „Volkswagen“-Konzern und der Politik. Ziel sei es, das Ladeerlebnis zuverlässiger und transparenter zu gestalten.
Die vier Tarife „Base“, „Ionity Boost“, „Ionity Ultra“ und „Premium“ gelten länderübergreifend. Das Netzwerk steht neben direkten „Elli“-Kunden auch Nutzern der Konzernmarken „Seat & Cupra“ („CupraA Charging“), „Škoda Auto“ („Powerpass“), „Volkswagen“ („We Charge“) sowie „Audi“ („Audi charging“) offen.
Verlängerte Partnerschaft mit „Sixt“
Die Kooperation mit „Sixt“ wird verlängert. Seit März 2024 stellt „Elli“ sein Ladenetzwerk auch Unternehmen außerhalb des „Volkswagen“-Konzerns zur Verfügung. Daraus entstand „Sixt charge“, integriert in die „Sixt“-App.
„Wir freuen uns über die Verlängerung der Kooperation. ‚Sixt charge‘ ist eine integrative Funktion unserer erfolgreichen und sehr beliebten ‚Sixt‘-App. Diese macht für unsere Kunden das Laden von Elektroautos unterwegs so einfach wie möglich. Mieten, Laden und Zahlen erfolgen aus einer Hand. Damit leisten wir gemeinsam einen weiteren Beitrag zur Transformation der Mobilität. Die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Hochlauf der Elektromobilität bleibt der massive Ausbau einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur in ganz Europa. Dieser Ausbau muss nun mit maximaler Priorität weiter vorangetrieben werden.“, sagt Nico Gabriel, Chief Operating Officer der „Sixt SE“.


