
Der Anbieter für Ladenbau- und Retail-Lösungen „ITAB Group“, mit Hauptsitz in Schweden, zieht eine positive Bilanz der „EuroShop 2026“. Die Weltleitmesse des Handels fand vom 22. bis 26. Februar in Düsseldorf statt. Erstmals präsentierte sich die „ITAB“ gemeinsam mit dem Anfang 2025 übernommenen Unternehmen „HMY“. Zusammen stellten sie innovative Lösungen vor, die aktuelle Herausforderungen im Einzelhandel begegnen sollen. Der Messestand der „ITAB Group“ verzeichnete laut eigenen Angaben mehr als 50.000 Besucher aus 111 Ländern.
Zentrale Themen und wirkungsvolle Gespräche
Die Themen, die den Handel derzeit bewegen, standen im Mittelpunkt der Diskussionen. Zu den Themen gehören: Warenschwund reduzieren, Prozesse effizienter gestalten, das Einkaufserlebnis verbessern sowie steigende Nachhaltigkeitsanforderungen transparent und messbar erfüllen. Besonders gefragt war dabei der Check-out-Bereich, in dem Systeme zur Altersüberprüfung, für den Self-Check-out sowie für Zugangsschleusen präsentiert wurden. Das Unternehmen stellte mit dem „Vision Hybrid Checkout“ ein Konzept vor, das den Self-Check-out mit einem klassisch bedienten Kassenbereich kombiniert.
„Auf der EuroShop war deutlich zu spüren, dass der Handel Lösungen sucht, die im Store-Alltag schnell messbare Ergebnisse bringen“, betont Glauco Frascaroli, Interimspräsident und CEO der „ITAB Group“. „Wir verbinden Technologie direkt mit Daten aus dem laufenden Betrieb. So können Händler nachvollziehen, wie sich beispielsweise Durchlaufzeiten und Warenschwund entwickeln. Dadurch können sie Abläufe im Store datenbasiert steuern.“
Datenbasierte Systeme und Nachhaltigkeit

Das Unternehmen nutzt Daten aus Kassensystemen, Sensorik und dem laufenden Storebetrieb und analysiert diese mithilfe der Plattform „OnRed“ in Echtzeit. Dies ermögliche Händlern einzusehen, wann Belastungsspitzen entstehen, wo Warteschlangen zunehmen oder welche Flächen nicht optimal genutzt werden. Auf dieser Grundlage sollen Händler operative Entscheidungen auf einer belastbaren Datenbasis treffen können.
Eine zunehmende Anzahl an Händlern fordere die Einbindung von Nachhaltigkeit in Ausschreibungen für Ladenbaukonzepte. Dazu zählen CO2-zertifizierte Komponenten, ReStore-Prozesse zur Wiederverwendung von Materialien und energieeffiziente Beleuchtung. An diesen Punkten möchte die „ITAB Group“ ansetzen und Händler dabei unterstützen, Emissionen transparent auszuweisen, Materialien zu recyceln und mit langlebigen, stromsparenden Lichtkonzepten einerseits regulatorische Anforderungen sowie andererseits wirtschaftliche Ziele zu erfüllen.
Außerdem identifiziert die „ITAB Group“ eine veränderte Marktstimmung: Viele Einzelhändler würden gezielte Investitionen aufnehmen, nachdem die bisherige Phase vor allem von Kostendisziplin geprägt war. Zu den Anforderungen der Händler zählen klar messbare Kosten-Nutzen-Verhältnisse, eine schnelle Umsetzung und skalierbare Konzepte für mehrere Märkte. Auf Basis der Messeimpulse wollen „ITAB“ und „HMY“ ihre Zusammenarbeit schärfen, das gemeinsame Angebot weiterentwickeln und Kundenprojekte gezielt ausbauen.


