Winkhaus – Elektronisches Schließsystem zum Schutz kritischer Infrastrukturen

Für Einrichtungen der kritischen Infrastruktur ist es besonders wichtig, Zutrittsereignisse jederzeit nachverfolgen zu können. Dafür bietet „blueEvo“ unterschiedliche Möglichkeiten.
Foto: „Winkhaus“

Angesichts aktueller Sicherheitsdebatten steigen die Sicherheitsanforderungen an kritische Infrastrukturen. Dabei liegt die Verantwortung über den physischen Schutz – wie die Zutrittsorganisation oder Gebäudesicherung – oftmals bei den Betreibern. Betreiber sollten deshalb regelmäßig ihre Sicherheitskonzepte überprüfen und anpassen – besonders bei unterschiedlichen Nutzern oder häufigem Personalwechsel. Die europäische NIS-2-Richtlinie verpflichtet Betreiber kritischer Einrichtungen dazu, geeignete Schutzmaßnahmen gegen physische und digitale Sabotageakte nachzuweisen.

Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen

„Mit blueEvo verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz für Anwendungen in sicherheitskritischen Bereichen“, erklärt Dr. Ing. Volker Brink, Leiter Produktmanagement Zutrittsorganisation bei „Winkhaus“. „Neben technischen Schutzmaßnahmen war es uns wichtig, eine Lösung zu entwickeln, die Betreiber bei der Erfüllung regulatorischer Anforderungen unterstützt. Gleichzeitig war unser Ziel, die Systeme möglichst automatisiert und einfach bedienbar zu gestalten.“

Moderne Zutrittssysteme können diese Vorgaben technisch unterstützen und so den regulatorischen Anforderungen gerecht werden. Das elektronische Schließsystem „blueEvo“ von „Winkhaus“ soll eine zentrale Verwaltung von Zutrittsrechten, schnelle Anpassung bei Personalwechseln und eine transparente Dokumentation aller Zugangsereignisse ermöglichen. Mithilfe der Software „BE blueControl“ lassen sich Berechtigungen zeitlich und räumlich differenziert steuern. Bei Schlüsselverlust kann der elektronische Schlüssel (wie eine Chipkarte oder Mitarbeiterausweis) sofort gesperrt werden – ohne dass Hardware kostenintensiv ersetzt werden muss.

Ein wichtiger Aspekt ist eine robuste Hardware: „blueEvo“ soll mit Zylindern, Beschlägen und Zutrittslesern überzeugen, die selbst hohen mechanischen Belastungen und Manipulationsversuchen standhalten. Zudem komme es auch auf die Ausfallsicherheit an. Die digitale Verwaltung funktioniere zeitweise auch ohne Netzwerkverfügbarkeit, Zutrittsberechtigungen würden vorsorglich gespeichert, um den Zugang bei Netzwerkunterbrechungen für bis zu 31 Tage zu gewährleisten zu können.

www.winkhaus.com/de

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