
Foto: Reemtsma
Auf Grundlage von wissenschaftlichen Stellungnahmen des „Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR)“, plant die Bundesregierung, 13 Aroma- und Kühlstoffe in Liquids von E-Zigaretten zu verbieten – darunter auch Menthol. Der Änderungsentwurf der Tabakerzeugnisverordnung ging innerhalb der Regierung in die Abstimmung, danach sollten Länder und Verbände Stellung nehmen können.
Der „Bundesverband der Tabakwirtschaft (BVTE)“ teilte seine Position und warnte eindringlich vor dem geplanten Verbot, da Menthol in bis zu 80 Prozent der derzeitig erhältlichen E-Zigaretten als Inhaltsstoff enthalten sei und das aktuelle „BfR“-Gutachten keine Verbotsempfehlung für Menthol enthalte.
„Ökonomisch absolut kontraproduktiv“
Nun teilt auch Christian Cordes, Director Corporate & Legal Affairs DACH bei “Reemtsma” seine Meinung und kritisiert das Vorhaben als „evidenzpolitisch fragwürdige, faktische Verbote von Verbraucherprodukten“. Cordes bezeichnet das geplante Verbot der Bundesregierung als schlecht begründeten Markteingriff, der „ordnungspolitisch inkonsistent und ökonomisch absolut kontraproduktiv“ sei. Weiterhin betont er: „Absehbare Folgen sind ein noch stärker wachsender Schwarzmarkt, massive Verbraucher- und Jugendschutzrisiken, sehr hohe Steuerausfälle und problematische Substitutionseffekte bis hin zur Rückkehr zur klassischen Zigarette.“


