Aral pulse – „Amazon“-Partner erhalten mehr Zugang zum Lkw-Ladenetz

Foto: Aral / Richard Bejick

Transportpartner von „Amazon“ können künftig an weiteren Standorten des ultraschnellen Lkw-Ladenetzes von „Aral pulse“ in Deutschland laden. Die erweiterte Vereinbarung umfasst auch den Megawatt-Ladepark in Königs Wusterhausen an der A10 bei Berlin.

Laden und Fahrerangebote am selben Standort

Nach Angaben der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur betreibt „Aral pulse“ rund 35 öffentliche Standorte für ultraschnelles E-Lkw-Laden entlang strategischer Verkehrskorridore. Die Standorte verfügen über Durchfahrtsbuchten für Lkw. Rund um die Uhr zugänglich sind zudem Toiletten, Duschen, Ruhebereiche sowie Shop- oder Gastronomieangebote. Fahrer können das Laden damit mit ihren vorgeschriebenen Ruhezeiten verbinden.

Für Betreiber von Tankstellen und Autohöfen zeigt die Vereinbarung, welche Standortangebote beim Lkw-Laden zusammenkommen: Ladeinfrastruktur für schwere Fahrzeuge, geeignete Verkehrsführung und Serviceeinrichtungen für Fahrer. Die Megawatt-Ladeparks von „Aral pulse“ kombinieren MCS- und CCS-Technik. Nach Angaben des Unternehmens kann ein E-Lkw dort in rund 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent laden. Die Angabe beruht auf Informationen des Lkw-Herstellers „Scania“; die Ladegeschwindigkeit hängt unter anderem von Batteriekapazität und maximaler Spannung ab.

Zusammenarbeit seit 2022

Die Kooperation begann 2022 mit einem Pilotprojekt an einem „Amazon“-Transportstandort in Dortmund. Seither haben Transportpartner von „Amazon“ bei „Aral pulse“ mehr als eine Million Kilowattstunden geladen. Bis Ende 2026 sollen insgesamt mehr als 50 batterieelektrische Lkw im deutschen Transportnetzwerk von „Amazon“ unterwegs sein.

www.aral.de

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