Westfalen AG: Rekordergebnis im Kraftstoffgeschäft

Der Bereich Tankstellen der Westfalen AG erwirtschaftete im Jahr 2016 bei nochmals gesteigerten Absatzmengen ein neues Rekordergebnis, teilt das Unternehmen mit.

Der neu formierte Vorstand der Gruppe (v. li.): Reiner Ropohl, Wolfgang Fritsch-Albert, Alexander Fritsch-Albert, Dr. Meike Schäffler und Torsten Jagdt.

Insbesondere getragen von einem margenstarken Kraftstoffgeschäft konnte das starke Vorjahresergebnis noch einmal deutlich gesteigert werden. Daneben habe sich aber auch das Geschäft im Service- und Dienstleistungsbereich weiter sehr positiv entwickelt. Das Tankstellennetz wurde im Berichtsjahr um die Großtankstelle in Köln-Lövenich mit angeschlossenem Burger King® Restaurant erweitert. Mit der Eröffnung der ersten Wasserstoff-Tankstelle in Münster-Amelsbüren setzte die Westfalen Gruppe ein deutliches Zeichen in Richtung Energiewende. Darüber hinaus entstand im Juni 2016 die erste Lkw-Hochleistungs-Waschanlage Westfalen Truck Wash an der Tankstelle Kerpen-Türnich. „Die positive Kundenresonanz und gute Geschäftsentwicklung bestärken uns darin, das Geschäftsmodell zukünftig auf weitere Standorte im bestehenden Tankstellennetz auszuweiten“, erklärte Vertriebsvorstand Reiner Ropohl. „Als eines der wenigen deutschen Tankstellenunternehmen hat die Westfalen Gruppe im vergangenen Jahr eine eigene Kaffeekonzeptmarke eingeführt. Unter dem Namen Alvore Caffè bieten wir unseren Kunden an den rund 70 Tankstellen unserer Zweitmarke Markant neben exzellentem Service nun auch eine Vielzahl an raffinierten Kaffeespezialitäten, hergestellt aus Edelbohnen einer der ältesten familiengeführten Kaffeeröstereien Italiens“, ergänzte Ropohl. Insgesamt zeigte sich das Unternehmen mit der Entwicklung in 2016 zufrieden. Der Konzernumsatz lag 2016 mit 1,59 Mrd. Euro um 57,4 Mio. Euro oder 3,5 Prozent unter dem des Jahres 2015 (1,65 Mrd. Euro). Die Umsatzrückgänge seien vor allem auf ein gegenüber dem Vorjahr niedrigeres Preisniveau für Flüssiggas und Kraftstoffe in den Bereichen Energieversorgung und Tankstellen zurückzuführen, begründete das Unternehmen das Ergebnis.