TOTAL eröffnet Wasserstoff-Zapfsäule mit Kryodruck- und 700bar-Tanktechnik in München

An der Total-Multi-Energie-Tankstelle Detmoldstraße, direkt gegenüber dem Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) der BMW Group in München, betreten die beiden Partner technisches Neuland. BMW und Total erforschen und erproben gemeinsam die zukunftsgerichtete Wasserstoff-Mobilität.

(v.l.n.r.) Dr. Andreas Opfermann, Leiter Technology & Innovation, Linde AG Guillaume Larroque, Direktor Tankstellen, Total Deutschland GmbH Matthias Klietz, Leiter Forschung Antrieb, BMW Group Dr. Veit Steinle, Abteilungsleiter Umweltpolitk und Infrastruktur, Grundsatzfragen des Ressorts und Europaangelegenheiten, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (copyright: Günter Schmied)

Im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) steht vor Ort – neben der heutigen Standardbetankung mit gasförmigem Wasserstoff (700bar) – nunmehr eine zweite Wasserstoff-Zapfsäule für die innovative Kryodruck-Tanktechnik zur Verfügung. Wasserstoff dieses Aggregatszustandes zeichnet eine hohe Speicherdichte aus. BMW setzt diesen in seiner neuen Generation von Testfahrzeugen mit Brennstoffzelle ein.

Nach Eröffnung der ersten Wasserstoff-Autobahntankstelle in Geiselwind bei Würzburg im Frühjahr 2015 baut Total damit seine Vorreiterrolle als Betreiber von Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland weiter aus. Mit seinen Multi-Energie-Tankstellen verfolgt Total als einziger Tankstellenbetreiber konsequent den Ansatz, alle heutzutage seitens der Autofahrer nachgefragten Energieformen anzubieten und in Pilotanlagen Zukunftskonzepte zu entwickeln.

Die Kryodruckwasserstoff-Tanktechnik ermöglicht eine um bis zu 50% höhere Wasserstoff-Kapazität im Fahrzeugtank gegenüber dem 700bar-System und so eine Reichweite von über 500 km. „Mit dieser neuen Wasserstoff-Mobilität können private wie geschäftliche Nutzer auch über weite Strecken elektrisch und lokal emissionsfrei unterwegs sein, ohne Abstriche bei Komfort, Platzangebot und Betankungszeiten machen zu müssen“, erklärt Matthias Klietz, Leiter Forschung Antrieb bei der BMW Group die Vorteile.

 Über die Clean Energy Partnership (CEP)

Die CEP ist ein Leuchtturmprojekt des NIP, das von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert wird. 19 Unternehmen aus der Automobilbranche, der Gaseindustrie, der Energiewirtschaft und dem öffentlichen Personennahverkehr verfolgen das gemeinsame Ziel, Wasserstoff als Kraftstoff in Deutschland zu etablieren.

Insgesamt 1,4 Milliarden Euro investieren Bundesregierung und Industrie in einer Private Public Partnership unter der Federführung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

www.cleanenergypartnership.de