Aral-Studie: Trends beim Autokauf 2019

Heute stellte Aral in Frankfurt die Studie „Trends beim Autokauf 2019“ vor. Wichtigste Entscheidungskriterien: Preis-Leistungs-Verhältnis, Sicherheit und Komfort. Gebrauchtwagenkauf vor Neuwagen.

Quelle: ARAL AG

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Welches Auto hätten’s denn gern? Am liebsten wären potenziellen Autokäufern ein SUV mit Benziner. 2015 betrug das Interesse am SUV 5 Prozent, 2019 liegt es bei 22 Prozent. Ein kometenhafter Aufstieg für diese Fahrzeugkategorie, die sich nur um einen Prozentpunkt dem Kombi als Spitzenreiter geschlagen geben muss. Dann folgen Limousine und Kleinwagen auf den Rängen drei und vier.

Bei der Antriebsenergie liegt der Benziner ganz weit vorn, Hybrid ist die Nummer zwei und der Diesel sinkt weiter in der Käufergunst. Konventionelle Antriebsarten dominieren also. 55 Prozent wollen sich einen klassischen Benziner kaufen (plus 3 Prozentpunkte gegenüber der letzten Befragung), 17 Prozent interessieren sich für ein Hybridfahrzeug (plus 2 Prozentpunkte) und 12 Prozent wollen einen Diesel kaufen. Autogas und Erdgas spielen als alternative Antriebsoptionen praktisch keine Rolle mehr.

Im Rahmen der Studie wurde danach gefragt, ob die negativen Schlagzeilen über den Diesel konkrete Auswirkungen auf die individuelle Kaufentscheidung haben. Eindeutige Antwort: ja, haben sie. 37 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich wegen der aktuellen Diskussion gegen einen Diesel entscheiden wollen. Bei 20 Prozent weckte die öffentliche Debatte Zweifel am Diesel, sie wollen aber dennoch bei dieser Antriebsart bleiben. 8 Prozent fühlen sich in ihrer generellen Ablehnung bestätigt.

Umrüsten oder austauschen? Die Antwort erteilte ein klare Absage an alle Ideen einer nachträglich zu installierenden Lösung. Wenn betroffene Dieselfahrer die Wahl hätten, würden 99 Prozent von ihnen ihr derzeitiges Auto gegen ein anderes austauschen. Die Nachrüstlösung kommt nur für 1 Prozent in Frage.

Deutsche Marken werden immer seltener als umweltfreundlich eingestuft. Erst kommt Tesla, dann lange nichts. Der Rückgang des Umweltimages bei VW und Mercedes ist besonders deutlich. Das Akzeptanzniveau bei Elektroautos bleibt gegenüber 2017 unverändert.

55 Prozent der Studienteilnehmer können sich grundsätzlich vorstellen, beim nächsten Autokauf einen Stromer einzusetzen. Dabei erhoffen sich die potenziellen Käufer von elektrischen Erstwagen ein Leistungsniveau wie beim Verbrenner. Reichweiten von 513 km und Ladezeiten von 30 Minuten oder weniger. 57 Prozent der Befragten sehen das E-Fahrzeug als Erstwagen, das sämtliche Transportanforderungen erfüllen und alle Mobilitätsbedürfnisse befriedigen muss.

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