2017 für Westfalen Gruppe erfolgreich

Mit einer Steigerung des Konzernumsatzes um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr konnte die Westfalen Gruppe das Geschäftsjahr 2017 beenden. Bei der Jahrespressekonferenz heute wurden die aktuellen Zahlen vorgestellt.

 

Nach 40 Jahren als Vorstandsvorsitzender übernimmt Wolfgang Fritsch-Albert den Vorsitz im Aufsichtsrat der Westfalen Gruppe.

Die Grillmeister-Flasche sorgte als Verkaufsschlager für ein Absatzwachstum von rund 300 Prozent gegenüber Vorjahr.

Besonders getragen war das gute Geschäft vom Kältemittelgeschäft im Bereich Gase Europa und einem erneuten Rekordergebnis im Tankstellengeschäft erklärte Wolfgang Fritsch-Albert.

Nach über 40 Jahren als Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens ist er am 13. Juli in den Aufsichtsrat der Westfalengruppe gewechselt und dort neuer Vorsitzender. Am 1. September 2018 wird ein Nachfolger den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Ein starkes Kraftstoffgeschäft, gute Absätze bei AdBlue und gesteigerte Ergebnisse im Shop und beim Fast Food erhöhten ebenso den Umsatz im Tankstellengeschäft wie das hauseigene Kaffeemarkenkonzept Alvore Caffé, das 2017 weiter ausgerollt wurde und sich zu einer wichtigen Ertragssäule im Kaffeegeschäft etwickelt hat.

Durch die gesetzlich vorgesehene schrittweise Reduktion der teilfluorierten Kohlenwasserstoffe in der EU („F-Gase Verordnung“) legte das Ergebnis im Gase-Geschäft um 24 Prozent zu. Der Kältemittelmarkt befindet sich in einer Transformationsphase hin zu Produkten mit einer geringeren Umweltbelastung.

Margenverluste im Brenngasgeschäft einerseits, Absatzwachstum im Grillgas-Geschäft bescherte das Jahr 2017 der Westfalen AG. Die Grillmeister-Flasche erwies sich erneut als Verkaufsschlager mit einem Absatzwachstum von rund 300 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Vor dem Hintergrund der positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den europäischen Kernmärkten rechnen wir damit, den Umsatz und das operative Ergebnis im Bereich Gase Europa 2018 weiter zu steigern“, erklärte Fritsch-Albert.

„Die Entwicklung des ersten Quartals lässt vermuten, dass das Geschäft mit Kältemitteln erneut einen wesentlichen Beitrag dazu leisten wird“, so seine Prognose. Insgesamt erwirtschaftete die Westfalengruppe einen Konzernumsatz von 1,71 Mrd. Euro, das Ergebnis lag mit 36, Mio Euro sogar um 20,7 Prozent höher als 2016.