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07.11.2019
06.11.2019

Am 5. November 2019 haben Andreas Scheuer, Minister des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Nikolas Iwan, Geschäftsführer der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG eine Absichtserklärung zum weiteren Ausbau der Wasserstoff (H2)-Infrastruktur unterzeichnet.

Demnach könnten in Deutschland Ende 2021 mehr als 60.000 Brennstoffzellen-Pkw und 500 Nutzfahrzeuge auftanken.

Mitte 2020 wird die erste Phase des Ausbaus der Wasserstoff-Infrastruktur abgeschlossen sein. Dann verfügt Deutschland mit 100 Stationen in sieben Regionen (Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München) sowie an den verbindenden Achsen über eine öffentliche Wasserstoff-Infrastruktur, die Wasserstoff-Mobilität nahezu ohne Einschränkungen möglich macht.

Mit der Absichtserklärung soll nun das H2-Tankstellennetz bis Ende 2021 um bis zu dreißig Stationen wachsen. Die neuen H2-Stationen werden größer konzipiert: Reicht die Kapazität an den meisten H2-Stationen heute für die Betankung von 40 bis 50 Pkw pro Tag, können zukünftig etwa dreimal so viele Fahrzeuge an einer Station versorgt werden. Damit bereitet sich H2 MOBILITY nicht nur auf den Markthochlauf der H2-Pkw vor, sondern ermöglicht auch, an ausgewählten Standorten leichte und schwere Nutzfahrzeuge zu bedienen. Hier haben die ersten Hersteller wie Hyundai und Toyota, aber auch die deutschen Unternehmen StreetScooter und Faun für die kommenden Jahre Wasserstoff- Modelle angekündigt. Im Wasserstoff-Pkw-Bereich wird Toyota ab 2020 die Produktion verzehnfachen, Hyundai hat einen ähnlich großen Skalierungsschritt angekündigt. Die Standorte der neuen Wasserstoff-Stationen werden in den Regionen mit der größten H2-Nachfrage errichtet.

Mobil mit Wasserstoff...

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