23.02.2012 Nachfrage nach alternativen Antrieben stagniert.

Obwohl die Benzinpreise an den Tankstellen die 1,60-Euro-Grenze bundesweit deutlich überschritten haben, so der Pressedienst "Kraftfahrt-Berichter", stagniert die Nutzung alternativer Antriebsmöglichkeiten. Auch dem etwas günstigeren E10-Biokraftstoff begegnen die Verbraucher weiterhin mit skeptischer Zurückhaltung.
Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ermittelte, lag der Anteil alternativer Autoantriebe 2011 mit 1,4 Prozent nur wenig höher als im Jahr davor. Lediglich knapp 600 000 von insgesamt rund 43 Millionen Automobilen auf bundesdeutschen Straßen fahren mit Autogas oder Erdgas, werden gänzlich mit Strom angetrieben oder sind als Hybridfahrzeuge unterwegs.
Ein Hindernis ist allerdings der relativ hohe Preis in der Neuanschaffung oder Umrüstung der Fahrzeuge. Nachteilig ist bei Elektrofahrzeugen die geringere Reichweite, die lange Ladedauer und die lückenhafte Infrastruktur an Ladestationen. Zudem machen die Hersteller wenig Werbung für ihre „grünen“ Produkte.
Am meisten wird Auto- oder auch Flüssiggas genutzt. Die rund 460 000 im Einsatz befindlichen Fahrzeuge profitieren aber auch von 6200 Tankstellen im Bundesgebiet. Für die 75 000 Erdgas-Pkw sind nur 900 Tankstellen vorhanden.
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