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Pfandautomaten an der Tankstelle – ein Erlebnisbericht

Der Einkaufsverband der freien Tankstellen (eft) hat sich entschieden und will an seinen Tankstellen die Probleme des Leergutes mit den RAP-Vario-Automaten lösen. Wir werden die Testphase begleiten und hier über die Erfahrungen einer Betreiberin berichten.

Das ist eine saubere Sache“, so viel kann die Betreiberin der EFA/bft-Tankstelle im badischen Remchingen-Wilferdingen, Heike Wolf, schon verraten. Seit 21. Juli 2009 ist die Station mit dem Rap-Vario-Pfandrücknahmeautomat ausgestattet. Bewährt er sich, so werden in kurzer Zeit weitere Stationen dem Beispiel folgen.



Lesen Sie hier in Kürze die bisherigen Erfahrungen der Tankstellenbetreiberin Heike Wolf mit dem Pfandrücknahmeautomat.


Der Einkaufsverband der freien Tankstellen (eft) will seinen Mitgliedern helfen, das Leergutproblem optimal zu lösen. Nicht nur der Hygieneaspekt und der Kundenservice stehen im Vordergrund, sondern auch die Erhöhung der Rücklaufquote, die bares Geld in die Kasse bringt. Durch die Erkennung des DPG-Sicherheitszeichens ist gewährleistet, dass nur deutsche bepfandete Gebinde angenommen werden. Somit wird kein Geld ausgegeben für Gebinde, die aus dem Ausland kommen oder gefälscht sind.

Vielen Kunden von RT-Recycling-Technik (ww.rt-recyling.de) ist nicht bewusst, dass durch die Erhöhung der Rücklaufquote bares Geld in die Kasse kommt. Der Grund dafür ist die Mehrwertsteuerfalle. Kauft ein Shop-Betreiber ein DPG-Gebinde, zahlt er 25 Cent Pfand plus die Mehrwertsteuer für das Pfand. Vom Kunden erhält er jedoch nur 25 Cent Pfand inklusive Mehrwertsteuer. Somit fehlt die Differenz von 4,75 Cent pro Gebinde. Bringt der Kunde das Gebinde jedoch zum Shop zurück, erhält der Betreiber von seinem Lieferanten den Pfandbetrag und die Mehrwertsteuer zurück.

Bei einem Verkauf von 100 000 Gebinden im Jahr und einer Rücklaufquote von 30 Prozent ergibt das einen Verlust von 3 325 Euro. Wird die Rücklaufquote durch den Pfandrücknahmeautomaten auf 70 Prozent gesteigert, minimiert sich der Verlust auf 1 425 Euro. Ist die Rücklaufquote über 100 Prozent, macht der Stationär pro angenommenen Gebinde einen Gewinn von 0,0475 Euro. Bei 10.000 Gebinden sind das 475 Euro.

Der RAP-Vario, der ebenso als Werbefläche dient, kann sowohl im Shop als auch
auf der Fahrbahn aufgestellt werden und eignet sich zur Rücknahme von Einwegund Mehrwegverpackungen (PET-Gebinde/Dosen/Glasgebinde), besonders für kleinere bis mittlere Annahmestellen. Dabei erfüllt er Funktionen wie Kontrolle von Barcode und DPG-Sicherheitszeichen, Auszahlung des Pfandbetrags oder Ausdruck eines an das Kassensystem angepassten Bons. Neukunden, so berichtet Heike Wolf, benötigen am Anfang eine kurze Einweisung, Stammkunden kommen bereits bestens damit zurecht.

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